Aus dem Leben eines Taugenichts
Joseph von Eichendorff · 1885
Der Taugenichts ist Sohn eines Müllers und durch und durch Romantiker. Mit den elenden Philistern und der engen Welt, in der sie leben, will er um keinen Preis etwas zu tun haben. Als sein Vater ihn aus dem Haus wirft, damit er endlich lernt, für sich selbst zu sorgen, zieht er mit seiner Geige zu Fuss durchs Land bis nach Italien und lebt seine Freiheit. Auf einem Schloss hatte er sich in eine vornehme Dame verliebt, die er für unerreichbar hielt. Er sucht sie in Rom.
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„Wir nennen ihn hier Gregor Kops, ist damals 24 Jahre alt. Also schon noch ein recht junger Mann, für den man damals den wunderschönen Begriff Tunichtgut erfunden hat. Taugenichts kenne ich auch. Beides sagt man heute leider nicht mehr. Ich berichte jetzt aus dem Leben eines Taugenichts.“
Daniel Müller spielt mit einer wörtlichen Anspielung auf Eichendorffs Novelle 'Aus dem Leben eines Taugenichts', als er den mutmaßlichen Täter Gregor Kops als jungen Kleinkriminellen einführt. Die literarische Referenz dient als ironischer Kommentar auf dessen kriminelle Laufbahn.
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