Bärbel Schäfer
Bärbel Schäfer
Die 90er-Jahre Nachmittagstalkshows wie Bärbel Schäfer, Arabella oder Kiesbauer prägen bis heute unsere Erinnerung an das Fernsehen dieser Ära. Ihr Format war bewusst einfach: Stühle, eine Moderatorin, Menschen aus dem Alltag mit provozierenden Themen in direkter, ungefilterter Konfrontation. Nina Pauer würdigt diese Sendungen als ehrlich und unmittelbar – frei von intellektueller Selbstbespiegelung, sondern pure Lebensrealität.
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„Und bitte jetzt einmal noch deine schöne These zum Nachmittagsfernsehen, weil dieses ganze Bärbel, Schäfer, Arabella, Kiesbauer, wie hießen noch die, Oliver Geissen und Britt und all diese Sendungen, wo ja eigentlich, also für die Jüngeren, da kamen so, da waren so Stühle, ja, eine Moderatorin.“
Nina Pauer zählt die 90er-Nachmittags-Talkshows auf und beschreibt ihr Format: Stühle, eine Moderatorin, Menschen aus dem Alltag mit trashigen Themen. Sie sieht darin etwas Rührendes – es gab noch keine zweite Ebene der Diskursreflexion, sondern unmittelbare, unverstellte Konfrontation.
„Da beginnt es so mit Arabella Kiesbauer und Bärbel Schäfer, wo man zum ersten Mal dann eben sehr gerne, man nannte das damals ja auch das Unterschichtsfernsehen, man ging also in ein Milieu.“
Zusammen mit der Arabella-Kiesbauer-Show wird die Bärbel-Schäfer-Talkshow als Beispiel für frühes Unterschichtsfernsehen der 90er genannt, das Mangold als Vorläufer heutiger Reality-Formate einordnet.
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