Ich rieche nichts
Thomas Melzer · 1924
Thomas Melzer untersucht humorvoll die oft unterschätzte Rolle von Gerüchen im Gerichtssaal und deren möglichen Einfluss auf richterliche Entscheidungen. Der Text behandelt konkrete Szenarien wie aggressive Reinigungsmittel, Schweißgeruch und alkoholisierte Verfahrensbeteiligte und zeigt damit auf, wie physische Sinneseindrücke unbewusst die Justiz beeinflussen können. Das Essay verbindet juristische Relevanz mit literarischem Geschick und bietet einen unkonventionellen Blick auf Faktoren, die Urteilsfindung prägen.
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Erwähnungen (1)
„Er hat einen Text geschrieben, der ist überschrieben mit Ich rieche nichts. Und es geht in diesem Text um den Einfluss von Gerüchen im Gerichtssaal auf die Urteilsfindung des Richters.“
Andreas Sentker stellt einen Text von Thomas Melzer vor, der die olfaktorischen Zumutungen im Gerichtssaal humorvoll beschreibt – von aggressiven Reinigungsmitteln über Schweißgeruch bis zu alkoholisierten Verfahrensbeteiligten. Der Text wird als so gelungen bezeichnet, dass die Hosts auf ein Gespräch verzichten und Melzer ihn stattdessen selbst vorlesen lassen.
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