Lost
J.J. Abrams, Damon Lindelof · 2004
Im Bruchteil einer Sekunde gerät das Leben einer Gruppe Reisender aus den Fugen: Ein Flugzeug stürzt auf einer scheinbar einsamen Insel im Pazifik ab - weitab vom Kurs. Nur 48 der Insassen überleben das Inferno. Ihre Hoffnung auf Rettung erweist sich schnell als Illusion und die Überlebenden lernen, sich in der Wildnis zurechtzufinden. Jeder von ihnen hat etwas zu verbergen, jeder eine dunkle Vergangenheit, die langsam ans Tageslicht gelangt.
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„Das ist das Geniale an dieser Serie, dass da so vorgedacht wurde, wie die Macher von Lost es leider nicht geschafft haben, die ja wirklich nur eine gute Grundidee hatten. Und dann wurde von Staffel zu Staffel irgendwie Scheiße dazu erfunden.“
Im Vergleich zu The Wire kritisiert Olli Schulz die Serie Lost als Negativbeispiel. Während The Wire alles durchgeplant habe, hätten die Lost-Macher nur eine gute Grundidee gehabt und dann von Staffel zu Staffel beliebig dazuerfunden.
„Es ist so ein bisschen wie bei Lost, als sie in dieser anderen Welt von den anderen da sind. Es ist voll grün, du bist voll entspannt und du gehst barfuß, weil es gibt da keine Scherben.“
Olli Schulz vergleicht die grüne, paradiesische Atmosphäre seines fiktiven Freizeitparks mit einer Szene aus der TV-Serie 'Lost'. Er nutzt die Serie als Referenz für das Gefühl einer abgeschiedenen, üppig grünen Parallelwelt.
„Also Lost ist im Prinzip eine Serie, also ganz knapp gefasst handelt es von Menschen aus einem Flugzeug, die auf einer einsamen Insel landen, wo ganz viele schräge Sachen passieren und keiner weiß warum. Aber Lost war eine der ersten, die so ein Phänomen wurde, über die man so gesprochen hat.“
Lost wird als zentrale Referenz genannt, um den Reiz früher Podcasts zu erklären. Maria beschreibt, wie die Serie eines der ersten TV-Phänomene war, über das Fans obsessiv diskutierten – eine Vorläuferkultur zu Game of Thrones und Breaking Bad. Ihre Lieblingsepisode des Plauschangriff-Podcasts handelte vom kontroversen Serienfinale.
„Weißt du, bei so verantwortungsvollen Militäraufgaben muss man, wenn du auf so einer einsamen Insel die Atomwaffen wartest, musst du alle zehn Tage, wie bei Lost, auf so einen Knopf drücken, um zu zeigen, dass du noch da bist.“
Olli Schulz vergleicht den Podcast mit einem Totmannschalter und zieht dabei eine Parallele zur Serie Lost, in der die Figuren regelmäßig einen Knopf drücken mussten. Der Podcast sei seine Lebensversicherung – wenn er sich nicht mehr meldet, würde Jan es merken.
„Ich denk so, diese ganzen Dokus auch, diese ganze Aufarbeitung Lost nochmal erklärt und hier nochmal und... Eddie Van Halen, 77.“
Olli Schulz regt sich über die Flut von Erklär-Content auf YouTube und in Reels auf, wo immer wieder dieselben Themen wie die Serie Lost nochmal aufbereitet werden, ohne neuen Mehrwert zu bieten.
„Ich finde das ganz erbaulich, weil man viele Dinge auch lernt. Ich habe zum Beispiel jetzt, bin in irgendeiner Instagram-Schleife drin, wo mir jemand nochmal die Dama-Initiative erklärt von der Serie Lost, die ich wirklich wütend ausgemacht habe nach sechs Stunden, weil ich irgendwann gedacht habe, jetzt verarschen sie mich.“
Böhmermann erzählt, dass er über Instagram-Videos nachträglich die Dharma Initiative aus Lost erklärt bekommt. Er hatte die Serie damals frustriert abgebrochen, ist aber durch die Erklärungen im Nachhinein etwas versöhnt worden – bleibt aber bei seinem Urteil, dass die Serie eine große Enttäuschung war.
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