Lügen über meine Mutter
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Daniela Dröscher erzählt vom Aufwachsen in einer Familie, in der ein Thema alles beherrscht: das Körpergewicht der Mutter. Ist diese schöne, eigenwillige, unberechenbare Frau zu dick? Muss sie dringend abnehmen? Ja, das muss sie. Entscheidet ihr Ehemann. Und die Mutter ist dem ausgesetzt, Tag für Tag. »Lügen über meine Mutter« ist zweierlei zugleich: die Erzählung einer Kindheit im Hunsrück der 1980er, die immer stärker beherrscht wird von der fixen Idee des Vaters, das Übergewicht seiner Frau w
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Erwähnungen (1)
„es war, glaube ich, ziemlich autofiktional, also schon auch weitgehend, nicht ganz natürlich, aber noch weitgehend ihre eigene Geschichte aufwachsen in den 80er Jahren im Hunsrück.“
Dröschers vorheriger Erfolgsroman, auch verfilmt. Handelt vom Aufwachsen im Hunsrück mit einer übergewichtigen Mutter, Klassenzugehörigkeit und Scham.
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