Namen, die keiner mehr nennt
Marion Gräfin Dönhoff · 2003
Marion Gräfin Dönhoff ruft in ihrem Buch die Erinnerung an Ostpreußen wach, an seine Geschichte, seine Landschaft und seine Menschen. Es ist ein persönliches Buch, auch dort, wo sie nicht unmittelbar Erlebtes und Erfahrenes berichtet, sondern historische Hintergründe beleuchtet. Szenen und Bilder machen die letzten Tage Ostpreußens lebendig: der Aufbruch des großen Trecks, der lange Ritt nach Westen, der Tod des Grafen Lehndorff, der sich gegen die Nazis stellte.
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Erwähnungen (1)
„Ist 1945 bei klirrender Kälte auf einem Pferd, einem Treck vorangeritten, ein ganzer Strom von Flüchtenden, so hat sie das beschrieben, wälzt sich westwärts. Unaufhaltsam quillt er dahin wie Lava im Tal, Wagen kippen um, Kinder weinen, erste Tote liegen im Schnee. Mein Gott, schreibt sie dann, wie wenige in unserem Lande hatten sich das Ende so vorgestellt.“
Lanz zitiert aus Marion Gräfin Dönhoffs Erinnerungen an die Flucht aus Ostpreußen 1945. Er nutzt die Passage, um die Spannung zwischen persönlichem Heimatverlust und politischer Vernunft zu illustrieren: Dönhoff befürwortete Brandts Ostpolitik, wollte aber nicht dabei sein, wenn auf den Verlust ihrer Heimat mit Sekt angestoßen wird.
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