Privatio boni (Das Böse als Mangel des Guten)

Augustinus von Hippo · 1995

Die Bekenntnisse (lateinisch Confessiones) sind autobiographische Betrachtungen des christlichen Kirchenlehrers Augustinus. Sie entstanden in den Jahren von 397 bis 401 n. Chr. Augustinus war damals Bischof von Hippo Regius in der römischen Provinz Numidien, heute Annaba in Algerien.

Privatio boni (Das Böse als Mangel des Guten)

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Erwähnungen (1)

ZEIT Verbrechen
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:35:16
„Und ich musste da auch an den Kirchenvater Augustinus denken, der gesagt hat, das Böse ist ein Mangel an Gutem. Da, wo das Gute keinen Raum bekommt, füllt sich der Raum mit Schlechtem und mit Bösartigem an.“

Sabine Rückert zieht eine philosophische Parallele zwischen der Kindheit von Marlies S. und dem theologischen Konzept des Augustinus. Sie nutzt seine Lehre, um zu erklären, warum Menschen, die nichts Gutes erfahren haben, auch nichts Gutes weitergeben können. Zusätzlich zitiert sie Augustinus mit 'Was hast du, das du nicht empfangen hast'.

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