Privatio boni (Das Böse als Mangel des Guten)
Augustinus von Hippo · 1995
Die Bekenntnisse (lateinisch Confessiones) sind autobiographische Betrachtungen des christlichen Kirchenlehrers Augustinus. Sie entstanden in den Jahren von 397 bis 401 n. Chr. Augustinus war damals Bischof von Hippo Regius in der römischen Provinz Numidien, heute Annaba in Algerien.
Deine Stimme wird anonym via IP-Hash gespeichert.
Korrektur vorschlagen
Falsche Zuordnung, schlechte Beschreibung, fehlerhafte Erwähnung? Was sollten wir korrigieren?
Erwähnungen (1)
„Und ich musste da auch an den Kirchenvater Augustinus denken, der gesagt hat, das Böse ist ein Mangel an Gutem. Da, wo das Gute keinen Raum bekommt, füllt sich der Raum mit Schlechtem und mit Bösartigem an.“
Sabine Rückert zieht eine philosophische Parallele zwischen der Kindheit von Marlies S. und dem theologischen Konzept des Augustinus. Sie nutzt seine Lehre, um zu erklären, warum Menschen, die nichts Gutes erfahren haben, auch nichts Gutes weitergeben können. Zusätzlich zitiert sie Augustinus mit 'Was hast du, das du nicht empfangen hast'.
Ähnliche Medien
Confessiones (Bekenntnisse)
Augustinus von Hippo · 2024
In "Die Bekenntnisse" (Confessiones) gewährt Aurelius Augustinus einen tiefen Einblick in seine spirituelle und intellektuelle Reise. Der literarische Stil ist autobiografisch und zugleich philosophisch, geprägt von einer bewegenden Rhetorik, die theologische Gedanken und persönliche Reflexionen vereint. Augustinus schildert seine Suche nach Wahrheit und Sinn, begonnen in einer von Sinnlichkeit geprägten Jugend und mündend in eine radikale Bekehrung zum Christentum.
De Civitate Dei / Schriften zur Nächstenliebe
Augustinus von Hippo · 1948
Augustinus definiert Nächstenliebe als hierarchische Verpflichtung, mit höherer Bindung zur Familie und Gemeinschaft als zu Fremden. Sein Werk wird in modernen Debatten herangezogen, um nationale Grenzen und selektive Migrationspolitik theologisch zu rechtfertigen – zentral für die religiöse Legitimation von Abschiebungen.
De Civitate Dei
Augustinus von Hippo · 2021
Philosophisch-theologisches Werk, das untersucht, was einen gerechten Staat von willkürlicher Herrschaft unterscheidet. Die zentrale These: Ohne Recht und Gerechtigkeit ist der Staat nur eine Räuberbande. Ein einflussreicher Klassiker der politischen Philosophie.
Die Bibel
Die Bibel als Klassiker der Weltliteratur und religiöses Fundament – ein Werk, das in westlichen Kulturen ständig zitiert wird, vielen Menschen aber weitgehend unbekannt bleibt. Jan Böhmermann nennt sie als eine seiner größten Wissenslücken und beschreibt das Unbehagen, nicht mitreden zu können, wenn andere Bibelreferenzen einbauen. Eine Anleitung zum Nachschlagen für alle, die ihre Kulturkompetenz erweitern möchten.