Teletubbies
Anne Wood, Andrew Davenport · 1997
Der Titel passt nicht zu den Inhalten – der Kontext bezieht sich auf Frank Brunis NYT-Artikel zu Squid Game, nicht auf Teletubbies selbst. Hier eine Beschreibung basierend auf dem tatsächlichen Inhalt: Kritischer Essay über die visuellen Kontraste in der Netflix-Serie Squid Game. Der Artikel zeichnet die Ästhetik des Dramas als bewusste Collage zwischen kitschig-bunten Elementen aus Kindersendungen und extremer Brutalität nach Tarantino-Vorbild. Die Gegenüberstellung von quietschbunt und grausam dient als zentrale Analyse der Serie.
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Erwähnungen (2)
„Das sieht aus wie das Hobbit-Land oder wie das Teletubby-Land. Alles so Gras überwachsen. Alles so mit Gras zugewachsene Bombentrichter. Sieht eigentlich ganz schön aus.“
Jan Böhmermann beschreibt die überwachsenen Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs bei Verdun und Sedan. Die sanften, grasbewachsenen Hügel der ehemaligen Bombentrichter erinnern ihn an die Teletubby-Landschaft — ein bewusst grotesker Vergleich zwischen Kriegsschauplatz und Kinderserie.
„Er hat gesagt, es ist eine Dystopian Fantasy und schreibt darüber, es sei eine Kreuzung von Teletubbies, also sehr quietschbunt und kindlich mit Quentin Tarantino at his grisliest, also da, wo es am krassesten ist.“
Ijoma Mangold und Nina Pauer zitieren Frank Brunis NYT-Artikel, der die Ästhetik von Squid Game als Kreuzung aus Teletubbies und Tarantino beschreibt. Das Bild der quietschbunten Kinderserie dient als Kontrastfolie zur Brutalität.
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