#233
Epstein – Elite ohne Moral
Lanz und Precht analysieren die Epstein-Files als Sittengemälde über den Verfall westlicher Eliten. Sie zeichnen Epsteins Biografie nach – vom gescheiterten Mathelehrer zum Multimillionär – und diskutieren die Verstrickungen von Prinz Andrew, dem norwegischen Königshaus und US-Politikern. Die Frage, ob die ungefilterte Veröffentlichung der Files sinnvoll war, wird ebenso erörtert wie die These, dass Verschwörungstheorien als Seismograph für kulturelles Unbehagen dienen.
Erwähnte Medien (1)
Buch
Verschwörungstheorien als kultureller Seismograph
Michael Butter
Lanz zitiert den Amerikanisten Michael Butter, der argumentiert, Verschwörungstheorien seien ein Seismograph für tiefes kulturelles Unbehagen. Die Finanzkrise 2008 habe das Vertrauen in die Narrenfreiheit der Finanzelite nachhaltig erschüttert.
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