Lanz & Precht – Heimat, ein Anker in der diffusen Gegenwart
#234

Heimat, ein Anker in der diffusen Gegenwart

Lanz & Precht / 27. Februar 2026 / 3 Medien

Lanz und Precht sprechen über den Begriff Heimat aus sehr persönlicher Perspektive. Precht erzählt von wiederentdeckten Kindheitsbriefen und seinem ambivalenten Verhältnis zu Solingen, Lanz von der Erfahrung des Ausverkaufs seiner Südtiroler Heimat durch den Tourismus. Sie diskutieren den Unterschied zwischen Heimat und Zuhause, die Schwabenkinder, Identitätswahrung bei Migranten und enden bei einer Geschichte von Jean Améry über die Macht des Dialekts.

Erwähnte Medien (3)

Schwabenkinder
Film

Schwabenkinder

Jo Baier · 2003

🗣 Lanz referenziert bei ⏱ 00:10:16

Im Kontext der Diskussion über die Armut der Bergbauern erwähnen Lanz und Precht den Film mit Tobias Moretti über die sogenannten Schwabenkinder – Kinder aus den Alpen, die nach Schwaben geschickt und dort als Lohnsklaven gehalten wurden.

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ArabQueen oder Der Geschmack der Freiheit
Buch

ArabQueen oder Der Geschmack der Freiheit

Güner Balcı · 2010

🗣 Lanz empfiehlt bei ⏱ 00:31:47

Lanz erzählt von seinem Gespräch mit Güner Balcı, die in Neukölln geboren ist und beschreibt, wie sich ihr Kiez durch den Zuzug arabischer Großfamilien in den 80er Jahren veränderte – ein Verlust von Heimat, den sie als Bedrohung für ihre Art zu leben empfand.

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Zeiten des Aufbruchs, Zeiten des Untergangs
Buch

Zeiten des Aufbruchs, Zeiten des Untergangs

Harald Welzer · 2024

🗣 Lanz zitiert daraus bei ⏱ 00:48:59

Lanz zitiert Harald Welzers Definition von Heimat. Precht findet den Satz gut, würde ihn aber eher 'Zuhause' zuordnen.

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