Der Turmbau zu Babel
Die Pfarrerstöchter besprechen den Turmbau zu Babel als Geschichte über Sprachverwirrung und menschlichen Hochmut. Sie erklären die fünf Bücher Mose, diskutieren die Philosophie Feuerbachs zur Gottesprojektion, rezitieren Heinrich Heines Ballade 'Belsazar' und schlagen den Bogen zum Pfingstwunder als Auflösung der babylonischen Verwirrung. Auch Yuval Noah Hararis Konzept des 'Homo Deus' wird erwähnt.
Erwähnte Medien (4)
Das Wesen des Christentums
Ludwig Feuerbach · 1841
Haberer verweist auf Feuerbachs Projektionstheorie, wonach der Mensch seine hellen Seiten in Gott projiziert. Dies im Kontext der Frage, ob Gott das Ebenbild der Menschen ist oder umgekehrt.
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Yuval Noah Harari · 2015
Haberer zitiert Hararis Konzept 'Homo Deus' als moderne Version des biblischen Themas: Der Mensch strebt danach, gottgleich zu werden – dieselbe Hybris, die im Turmbau zu Babel beschrieben wird.
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Babylon Berlin
Tom Tykwer / Achim von Borries / Hendrik Handloegten · 2017
Rückert erwähnt die TV-Serie Babylon Berlin kurz im Zusammenhang mit der kulturellen Konnotation des Namens Babylon als Sündenpfuhl.
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Heinrich Heine · 1827
Rückert liest die komplette Ballade 'Belsazar' von Heinrich Heine vor, die das biblische Menetekel-Motiv aus dem Buch Daniel aufgreift. Sie würdigt Heines Entscheidung, den Inhalt der Flammenschrift bewusst wegzulassen.
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