Der Krieg der Frauen
Im dritten Teil der Abraham-Geschichte geht es um den Konflikt zwischen Sarah und ihrer Magd Hagar. Sarah schickt Abraham zu Hagar, um einen Sohn zu zeugen, doch als Hagar schwanger wird, eskaliert der Streit. Die Pfarrerstöchter vergleichen die Geschichte mit der TV-Serie 'The Handmaid's Tale' und dem Roman 'Moby Dick', dessen Erzähler Ismail heißt – wie Hagars Sohn, der Stammvater der arabischen Völker.
Erwähnte Medien (3)
The Handmaid's Tale (Der Report der Magd)
Bruce Miller (nach Margaret Atwood) · 2017
Rückert beschreibt ausführlich die dystopische Serie 'The Handmaid's Tale' nach Margaret Atwood, in der fruchtbare Frauen als Mägde für unfruchtbare Ehefrauen Kinder gebären müssen – exakt wie das biblische Ritual zwischen Sarah und Hagar.
🛒 Amazon *Der Report der Magd (The Handmaid's Tale)
Margaret Atwood · 1985
Rückert nennt die Romanvorlage von Margaret Atwood zur TV-Serie und erklärt, dass Atwood das Hagar-Motiv aus der Bibel in eine moderne Dystopie überführt hat, in der emanzipierte Frauen zu Gebärsklavinnen degradiert werden.
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Moby Dick
Herman Melville · 1851
Rückert zieht die Verbindung vom biblischen Ismail zu Herman Melvilles 'Moby Dick', dessen berühmter erster Satz 'Nennt mich Ismail' lautet. Wie der biblische Ismail ist auch Melvilles Erzähler der einzige Überlebende – 'Gott hat mich erhört'.
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