Tödliche Mutterliebe
Dritter Teil der Reihe über unschuldige Bürger. Josefine S., eine junge Buchhändlerin aus Mainz, erleidet nach einer Schwangerschaftsvergiftung und Notkaiserschnitt eine schwere Wochenbettpsychose, die von niemandem erkannt wird. In einem Moment geistiger Umnachtung schleudert sie ihr Baby zu Boden. Der Gutachter Professor Glatzel diagnostiziert eine kalte Karrieristin statt einer psychisch Kranken. Erst Professor Kröber stellt die korrekte Diagnose einer Wochenbettpsychose. In der zweiten Hauptverhandlung unter Richter Lorenz vollzieht Glatzel eine 180-Grad-Wende und stimmt der Diagnose zu.
Erwähnte Medien (1)
Geschlossene Gesellschaft
Jean-Paul Sartre · 1944
Rückert verweist auf Sartres Theaterstück und den berühmten Satz 'Die Hölle, das sind die anderen', um dann zu argumentieren, dass jemand mit einer psychiatrischen Erkrankung weiß, dass die größte Hölle man selbst sein kann – wie bei Josefine S.
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