ZEIT Verbrechen – V wie Vollstreckung
#234

V wie Vollstreckung

ZEIT Verbrechen / 28. August 2024 / 1 Medien

Anne Kunze & Yves Georg, Leon Kruse

In dieser Folge des ABC des Verbrechens dreht sich alles um die Vollstreckung von Strafen — von der Bewährung bis zur vorzeitigen Entlassung. Am Beispiel von Uli Hoeneß, der nach nur 21 Monaten aus dreieinhalb Jahren Haft entlassen wurde, erklärt die Runde, warum das kein Promi-Bonus sein muss: Schon nach der Hälfte der Strafe ist unter bestimmten Umständen Schluss. Dass die Rückkehr in die Freiheit nach langer Haft aber auch zur Last werden kann, bleibt dabei nicht unerwähnt.

„Man muss natürlich schon sehen, dass es Personen, die beispielsweise eine lebenslange Freiheitsstrafe bekommen haben, die eigentlich alles verloren haben, dass es denen teilweise sehr schwer fallen kann, wieder auf freiem Fuß zu kommen.“
🗣 Daniel Müller

Erwähnte Medien (1)

Die Verurteilten

Die Verurteilten

Frank Darabont · 1994

Das Shawshank Gefängnis in den 30ern: der wegen Mordes an seiner Frau verurteilte Andy Dufresne kommt als Neuling lebenslänglich hinter Gittern. Zurückhaltend wie er ist, ist er ständig das Ziel sexueller Angriffe, doch als er als Banker durchblicken läßt, daß er finanziell für den Direktor und die Wärter eine Menge tun kann, ist für seine Sicherheit gesorgt.

🗣 Yves Georg referenziert bei ⏱ 00:02:57 „Und wir sehen das in diesem Film. Die Verurteilten, was das auch für eine Last sein kann, nach einer solchen Strafe wieder auf den freien Fuß zu kommen.“

Im Gespräch über die Schwierigkeiten, nach langer Haft wieder in die Freiheit zu finden, verweist Eva Sudholt auf den Film 'Die Verurteilten' (im Original 'The Shawshank Redemption'). Der Film wird als Illustration dafür herangezogen, welche psychische Last eine lange Freiheitsstrafe und die anschließende Entlassung für Verurteilte bedeuten kann.

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