A Modern Hero
Georg Wilhelm Pabst · 1934
Georg Wilhelm Pabsts Hollywood-Film dokumentiert das Scheitern des amerikanischen Studiosystems der 1930er Jahre. Das Studio zwang dem Regisseur talentlose Hauptdarsteller auf und beschnitt ihm jede künstlerische Freiheit, wodurch ein faszinierendes Lehrstück über Zensur und künstlerische Unterdrückung entstand. Der Film gilt als Schlüsselerlebnis für Pabsts spätere Rückkehr nach Europa und zeigt die destruktive Macht von Finanzkapital über künstlerische Vision.
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Erwähnungen (1)
„Er hat dann eigentlich nur einen Film gemacht, im Modern Hero, wieder sind wir bei den Helden. Da muss ich ja jetzt immer einschränkend sagen, so wie Kehlmann die Geschichte schildert, weil wir haben ja keine wirkliche Gegenerzählung.“
Iris Radisch erwähnt den einzigen Film, den Pabst in den USA drehen konnte, als Beleg für sein Scheitern in Hollywood. Kehlmanns Roman beschreibt, wie Pabst dort an der Kommerzialisierung scheiterte und seine künstlerische Eigenständigkeit beim Schnitt nicht ausleben durfte.
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