Abhandlung über die DDR als Zusammenbruchsgesellschaft
Ilko-Sascha Kowalczuk · 2011
Nur wenige welthistorische Ereignisse geschahen so unerwartet wie der Mauerfall vor 20 Jahren. Dennoch kam der Untergang der DDR nicht aus heiterem Himmel. Ilko-Sascha Kowalczuk schildert in diesem Buch, warum und wie es 1989 zur Revolution kam und welche Entwicklungen die Zeit zwischen dem Sommer 1989 und den ersten freien Wahlen vom 18. März 1990 prägten.
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„Ich habe neulich so eine Abhandlung gelesen von Ilko Sascha Kobaltschuk. Das ist ein sehr interessanter Historiker, der insbesondere zur untergegangene DDR viel zu sagen hat. Und der sagt, speziell in der zweiten Hälfte der 80er Jahre, war die DDR eigentlich so eine Zusammenbruchsgesellschaft.“
Im Gespräch über Staatsverschuldung und deren Folgen bringt Markus Lanz den Historiker Kowalczuk als Beleg dafür, dass die DDR in der zweiten Hälfte der 80er Jahre bereits eine fragmentierte Zusammenbruchsgesellschaft war. Kowalczuks Analyse untermauert die These, dass Schulden und wirtschaftliche Ineffizienz Staaten in den Untergang treiben können – die DDR war demnach faktisch ein Schwellenland mit nur einem Drittel der westdeutschen Produktivität.
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