"Amrum": Wenigstens das Meer hat Tiefe

Amrum-Rezension (Hanno Rauterberg)

Hanno Rauterberg

Fatih Akins Film "Amrum" basiert auf den Erinnerungen des verstorbenen Regisseurs Hark Bohm an das Ende der NS-Zeit. Die Kritik des ZEIT-Feuilletons wirft dem Film vor, sich in Betulichkeit zu erschöpfen und lediglich auf Postkarten-Niveau zu operieren. Einzig die filmische Darstellung des Meeres wird als gelungen beschrieben, während die übrige Erzählung an Oberflächlichkeit und mangelnder Tiefenschärfe leidet. Der Rezensent bemängelt damit die ästhetische und narrativen Ambitionen eines Werks, das sich einem wichtigen historischen Stoff widmet, diesen aber nicht angemessen umsetzt.

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Amrum-Rezension (Hanno Rauterberg)

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Erwähnungen (1)

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:29:35
„Wir können ja gleich noch über Hanno Rauterbergs Rezension bei uns im Feuilleton reden, weil der fand das gar nicht toll. Der sprach von der Einfalt, heiliger Einfalt und schrieb immerhin, das Meer hat hier Tiefe.“

Nina Pauer verweist auf die kritische Rezension ihres ZEIT-Kollegen Hanno Rauterberg zu Fatih Akins Amrum-Film. Rauterberg spricht von 'heiliger Einfalt' und kritisiert den Film als Postkarten-Niveau. Die Sprecher setzen sich mit dieser Kritik auseinander und verteidigen den Film teilweise, indem sie die 'Einfalt' als bewusstes ästhetisches Programm deuten.

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