Geheimplan gegen Deutschland
Correctiv
Die Recherche von Correctiv aus Januar 2024 enthüllte ein geheimes Treffen in Potsdam, bei dem Remigrationspläne diskutiert wurden. Der Bericht löste intensive öffentliche Debatten über Grenzen des politischen Spektrums aus und markierte für viele einen Wendepunkt in der Wahrnehmung des gesellschaftlichen Klimas in Deutschland. Die Enthüllung intensivierte die Angst in betroffenen Communitys erheblich.
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„Falls ihr unterm Stein lebt und es nicht mitbekommen habt, eine riesen Recherche von Korrektiv, die wirklich echt spannend ist, die rumgeteilt wurde ohne Ende und auf einmal wachen alle auf und ich hab mich diese Woche, also ich war gefühlsmäßig hin und her gerissen.“
Jan Böhmermann spricht über die große Correctiv-Recherche zum Geheimtreffen von AfD-Politikern und rechten Netzwerkern in Potsdam. Er ist frustriert, dass die Öffentlichkeit erst jetzt aufwacht, obwohl er seit Jahren vor solchen Entwicklungen warnt. Die Recherche wird als Auslöser einer längeren politischen Diskussion über Antifaschismus und Engagement gegen die AfD genutzt.
„Und das wird jetzt durch ein komisches Treffen da in Potsdam, was Korrektiv aufgedeckt hat, was eigentlich von Inhalten her kein überrassen kann, denn Herr Höcke hat schon vor Jahren von Remigration gesprochen, sein Think Tank und so, die reden davon, der hat das in Beiträgen gebraucht.“
Leutheusser-Schnarrenberger spricht über die rechtsextremistischen Tendenzen der AfD und verweist auf die Correctiv-Recherche zum konspirativen Treffen in Potsdam mit Martin Sellner. Sie betont, dass die Inhalte – insbesondere Remigrationspläne – nicht neu seien, aber das Treffen eine neue öffentliche Aufmerksamkeit und die großen Demonstrationen gegen Rechtsextremismus ausgelöst habe.
„Und dann siehst du aber, wenn so die echten Marktplätze besetzt werden mit Leuten, die so aus der Lethargie gerissen sind von bestimmten Ereignissen, jetzt zum Beispiel die Korrektivrecherche oder so. Und dann ziehen die sich eine Jacke an und gehen die auf die Straße und dann denkt man, ach guck mal, echte Menschen, die alle dagegen sind.“
Klaas spricht über die Diskrepanz zwischen der verzerrten digitalen Öffentlichkeit, in der rechte Stimmen überrepräsentiert erscheinen, und der realen Reaktion der Bevölkerung. Die Correctiv-Recherche über das Potsdamer Geheimtreffen rechter Akteure dient ihm als konkretes Beispiel dafür, wie investigativer Journalismus Menschen aus der Lethargie reißen und zu echtem Engagement auf der Straße bewegen kann.
„In diesem Jahr haben wir ja sehr viele, über Wochen, sehr viele große Demonstrationen erlebt von Menschen, die nach den Enthüllungen von Korrektiv über das berüchtigte Treffner in Potsdam auf die Straße gegangen sind, soweit man es ja weiß, auch aus fast allen gesellschaftlichen Schichten, auch aus allen politischen Richtungen.“
Christoph Amend verweist auf die Correctiv-Recherche über ein geheimes Treffen von Rechtsextremen und Politikern in Potsdam, die Anfang 2024 eine große Demonstrationswelle in Deutschland auslöste. Er fragt Birgit Lohmeyer, ob diese breite gesellschaftliche Reaktion ein ausreichendes Zeichen für die Verteidigung der Demokratie sei.
„Was für mich so ein einschneidender Punkt war, war irgendwie ein bisschen diese Korrektivaufdeckungen vor einem Jahr. Ich fand diese offenkundige und skrupellose Äußerung von Remigration, das war für mich einfach ein Schock. Das war für mich so dieser Cut. Anfang 2024, Januar 2024.“
Tahsim Durgun benennt die Correctiv-Recherche vom Januar 2024 über das geheime Treffen in Potsdam, bei dem Remigrationspläne besprochen wurden, als persönlichen Wendepunkt. Für ihn markiert diese Enthüllung den Moment, ab dem sich das gesellschaftliche Klima in Deutschland spürbar verschlechtert hat und die Angst in seiner Familie und Community gewachsen ist.
„Wir gehen immer zu Rewe und gehen zu dem Mann an der Kasse oder die Frau. Und nach meiner Beobachtung waren in den letzten Jahren immer wieder Menschen auf der Straße zu verschiedensten Themen. Ob das für das Klima war, ob das für oder gegen Corona-Maßnahmen war, ob das nach der Korrektivrecherche gegen Remigration war.“
Matze Hielscher zählt Beispiele auf, bei denen Bürgerinnen und Bürger in den letzten Jahren auf die Straße gegangen sind. Die Correctiv-Recherche über ein Geheimtreffen rechter Akteure zu Remigrationsplänen wird als eines dieser auslösenden Ereignisse für Massendemonstrationen genannt – neben Klima-Protesten und Corona-Debatten.
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