Das Lied von der Glocke

Friedrich Schiller · 1842

Das Lied von der Glocke ist ein im Jahr 1799 von Friedrich Schiller veröffentlichtes Gedicht. Es gehörte lange Zeit zum Kanon der deutschen Literatur und ist eines der bekanntesten, am meisten zitierten und parodierten deutschen Gedichte.

Das Lied von der Glocke

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Erwähnungen (3)

Alles gesagt?
🗣 Jutta Allmendinger erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:53:31
„Ah, noch einmal, weil mein Opa mir immer die Glocke vorerzählt hat. Das konnte ich auch. Dreimal waren sie wichtig.“

Jutta Allmendinger erzählt von ihrem Seminar bei Daniel Bell in Harvard, der Studierende testete, indem er Bücher aufschlug und sie Autoren erkennen ließ. Sie konnte Schillers 'Glocke' identifizieren, weil ihr Großvater ihr das Gedicht immer vorerzählt hatte – eine der wenigen Passagen, die sie in Bells Quizrunden richtig erkannte.

Lanz & Precht
🗣 Markus Lanz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:18:49
„Sind wir da, was Schule angeht, darauf vorbereitet? Sind wir vorbereitet, damit umzugehen? Weil die Schule, die wir beide gerade beschreiben, das ist eine Schule, die darauf ausgerichtet ist, einfach Schillers Glocke, Fakten, Zahlen, Daten auswendig lernen. Zu funktionieren.“

Lanz verwendet Schillers Glocke als Sinnbild für das klassische Auswendiglernen im deutschen Schulsystem. Das Gedicht steht stellvertretend für eine überholte Bildungstradition, in der stumpfes Memorieren im Vordergrund stand – im Gegensatz zur heute nötigen Kompetenz, Desinformation von Information zu unterscheiden.

Alles gesagt?
🗣 Unbekannt erwähnt beiläufig bei ⏱ 04:36:51
„Den haben wir im Musikunterricht immer gelernt. Glocke kann ich auch mal auswendig.“

Im Rahmen eines spielerischen Gesprächsabschnitts über auswendig gelernte Werke aus der Schulzeit erwähnt die Gästin, dass sie neben einem Lied auch Schillers 'Glocke' auswendig kann. Es ist eine beiläufige Erinnerung an den Schulunterricht bei ihrer Musiklehrerin Frau Weigand.

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