De servo arbitrio (Vom unfreien Willen)
Martin Luther · 2017
De servo arbitrio (deutsch: „Über den geknechteten Willen“ oder „Vom unfreien Willen“) ist eine Schrift Martin Luthers vom Dezember 1525. Sie wurde als Reaktion auf die humanistische Lehrmeinung des Niederländers Erasmus von Rotterdam, insbesondere auf die Schrift De libero arbitrio (September 1524), verfasst und gilt als einer der bedeutendsten theologischen Texte Martin Luthers.
Deine Stimme wird anonym via IP-Hash gespeichert.
Korrektur vorschlagen
Falsche Zuordnung, schlechte Beschreibung, fehlerhafte Erwähnung? Was sollten wir korrigieren?
Erwähnungen (1)
„Aber letztlich, wie Luther sagt, reitet einen der liebe Gott oder es reitet einen der Teufel und man kann sich das selbst nicht aussuchen. Und das gefällt mir überhaupt nicht.“
Precht erklärt am Ende des Gesprächs, warum ihm der Katholizismus sympathischer ist als der Protestantismus. Er lehnt die calvinistisch-lutherische Prädestinationslehre ab und paraphrasiert Luthers zentrale These zur Unfreiheit des menschlichen Willens.
Ähnliche Medien
Rede auf dem Reichstag zu Worms
Martin Luther · 2022
Das vorliegende Buch über Leben und Werk Martin Luthers (1483-1546) erscheint in dem Jahr, in dem sich nicht nur der Todestag des Wittenberger Reformators zum 475. Mal jährte, sondern in das auch das Datum der 500. Wiederkehr des Reichstags zu Worms fiel. In Worms hatte sich Luther einst geweigert, vor dem mächtigen Kaiser Karl V. und den Reichsständen seine Ideen, mit denen er die mächtige römisch-katholische Kirche erschüttert hatte und die evangelische Kirche begründete, zu widerrufen.
Von der Freiheit eines Christenmenschen
Martin Luther · 2011
Theologische Schrift, die zwischen geistlicher Freiheit des Gläubigen und weltlicher Unterordnung unter die Obrigkeit unterscheidet. Begründung der Zwei-Reiche-Lehre: innere Freiheit im Glauben, äußere Unterwerfung unter weltliche Herrschaft.
Vom Himmel hoch, da komm ich her
Martin Luther
Vom Himmel hoch, da komm ich her ist ein deutschsprachiges Weihnachtslied von Martin Luther. Der Text entstand um 1533/34 in Wittenberg und wurde dort 1535 veröffentlicht, die Veröffentlichung der Melodie folgte 1539 in Leipzig. Es ist eine von Luthers bekanntesten Liedschöpfungen.
Hier stehe ich, ich kann nicht anders
Martin Luther · 2017
Dieser Artikel behandelt Martin Luthers ikonischen Ausspruch „Hier stehe ich, ich kann nicht anders" vom Reichstag zu Worms 1521. Der Text beleuchtet die historische und philosophische Bedeutung dieses Bekenntnisses zur persönlichen Überzeugung und zeigt auf, wie dieses Prinzip bis heute als Sinnbild für couragiertes Handeln aus innerer Gewissheit gilt, unabhängig von äußerem Erfolg oder Risiken.