Lanz & Precht – Eine tiefe Sehnsucht - Warum wir glauben wollen
#190

Eine tiefe Sehnsucht - Warum wir glauben wollen

Lanz & Precht / 25. April 2025 / 15 Medien

Markus Lanz, Richard David Precht

Nach dem Tod des Papstes nehmen die beiden die katholische Kirche als Wirtschaftsmacht auseinander: 430 Milliarden Euro Vermögen, 220 Milliarden in Immobilien, sieben Milliarden Kirchensteuer jährlich. Ob die Kirche überlebt, ist damit keine Frage — nur als was. Ein Ausflug zum Reichsdeputationshauptschluss von 1803 erklärt, warum der deutsche Staat bis heute Bischöfe wie Landesbeamte bezahlt.

„Das Heilige Römische Reich war nie heilig und nicht römisch und kein Reich. Aber trotzdem an die tausend Jahre bestanden.“
🗣 Richard David Precht

Erwähnte Medien (15)

Tagesspiegel-Recherche zum Kirchenvermögen

Tagesspiegel-Recherche zum Kirchenvermögen

Eine Tagesspiegel-Recherche von 2017 über die Vermögenswerte und Finanzen der Kirchen in Deutschland. Der Artikel untersucht, welche Besitztümer und Ressourcen die Kirchen akkumuliert haben und beleuchtet deren wirtschaftliche Macht und finanzielle Struktur. Die Recherche bietet einen Überblick über das kirchliche Vermögen und dessen gesellschaftliche Bedeutung.

🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:00:05 „Tagesspiegel hat das mal recherchiert, 2017, schon ein bisschen älter.“

Lanz verweist auf eine Tagesspiegel-Recherche von 2017 über die Vermögenswerte der Kirchen in Deutschland

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Recherche zum Kirchenvermögen

Recherche zum Kirchenvermögen

Recherche über das Vermögen der katholischen und evangelischen Kirche in Deutschland. Eine Tagesspiegel-Studie von 2017 schätzt das Gesamtvermögen auf etwa 430 Milliarden Euro. Da die Kirchen ihre Vermögenswerte nicht öffentlich machen, sollten diese Zahlen mit Vorsicht betrachtet werden. Der Artikel beleuchtet die wirtschaftliche Macht dieser religiösen Institutionen.

🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:01:26 „Das ist eine Zahl, Tagesspiegel hat das mal recherchiert, 2017, schon ein bisschen älter. Ein bisschen mit Vorsicht zu betrachten, weil die Kirchen ihre Vermögenswerte nicht öffentlich machen.“

Lanz zitiert eine Tagesspiegel-Recherche von 2017 über das Gesamtvermögen der katholischen und evangelischen Kirche in Deutschland, das auf rund 430 Milliarden Euro geschätzt wird. Er nutzt die Zahlen als Einstieg in die Diskussion über die wirtschaftliche Macht der Kirchen.

Zum Artikel bei Tagesspiegel Details
Der Herr der Ringe

Der Herr der Ringe

J. R. R. Tolkien

Ein ungewöhnlicher Held. Eine Reise voller Gefahren. Das größte Abenteuer aller Zeiten. In einem ruhigen Dorf im Auenland bekommt der junge Frodo ein Geschenk, das sein Leben für immer verändern wird – den Einen Ring, der seit Jahrhunderten als verschollen galt. Ein mächtiges und furchterregendes Ding, mit dem der Dunkle Herrscher einst Mittelerde versklavte.

🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:17:26 „Das ist so wie beim Herrn der Ringe. Also Saruman der Weiße und Gandalf der Weiße. Es gab zwei Weiße.“

Lanz vergleicht die Situation zweier gleichzeitig lebender Päpste mit den zwei weißen Zauberern aus Tolkiens Werk

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Die Schule von Athen

Die Schule von Athen

Raffael

Raffaels Fresko "Die Schule von Athen" ist eines der bedeutendsten Kunstwerke der Renaissance und zeigt eine Versammlung antiker Philosophen wie Platon und Aristoteles in der Vatikanischen Apostolischen Palast. Das monumentale Wandgemälde gilt als Meisterwerk der Perspektive und philosophischen Ikonographie und hat die europäische Kunstgeschichte nachhaltig geprägt. Der Podcast-Bezug entsteht durch Prechts Besuch der Vatikanischen Museen, wo er diese historischen Stanzen bewundern wollte.

🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:19:32 „Also das waren die ursprünglichen Räume, in denen der Papst drin war, die von Raphael ausgemalt worden sind, unter anderem mit dem berühmten Bild, die Schule von Athen.“

Precht erzählt von seinem Besuch im Vatikan, bei dem er die Stanzen des Raffael sehen wollte – insbesondere das berühmte Fresko 'Die Schule von Athen' mit Platon, Aristoteles und weiteren Philosophen. Er erwähnt, dass dieses Bild auch auf dem Cover seines eigenen Philosophie-Buchs abgebildet ist, der Vatikan aber leider geschlossen war.

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Erkenne die Welt – Eine Geschichte der Philosophie

Erkenne die Welt – Eine Geschichte der Philosophie

Richard David Precht · 2015

Vierbändiges Nachschlagewerk zur Philosophiegeschichte, das die historischen Denkwege von den Ursprüngen bis zur Gegenwart nachzeichnet. Das Werk vermittelt nicht nur philosophische Antworten, sondern zeigt den Weg zum eigenständigen kritischen Denken – als Anleitung zum tieferen Verstehen der Welt.

🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:19:41 „Und es war noch just zu dem Zeitpunkt, als ich meinen ersten Band der Philosophiegeschichte geschrieben habe, wo dieses Bild auch drauf ist. Das ganz berühmte Bild mit Platon, Aristoteles und den ganzen Philosophen auf der Treppe und so.“

Precht erzählt von einem Besuch im Vatikan, bei dem er die Stanzen Raffaels sehen wollte. Er verknüpft dies mit seinem eigenen Buch, auf dessen Cover die Schule von Athen abgebildet ist.

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Religion ist tot, Religion spielt keine Rolle mehr

Religion ist tot, Religion spielt keine Rolle mehr

Hannes Leitlein · 2023

Ein kleines Buch zu einer großen Frage: Gott, ja oder nein? Der Autor spürt dieser Frage jedoch nicht auf religiöser Ebene nach, sondern auf rein empirische Weise und zeigt dabei sowohl ein fundiertes Allgemeinwissen als auch die Fähigkeit, »gegen den Strich« denken und fragen zu können.

🗣 Markus Lanz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:24:18 „Ich habe ein Essay gelesen von Hannes Leitlein, der in der Zeit darüber geschrieben hat, schon vor ein paar Jahren“

Lanz bezieht sich auf einen Essay in der ZEIT, der beschreibt, wie Religion in neuen Formen zurückkehrt und sich in Alltagshandlungen zeigt

Zum Artikel bei Relilab.org Details
Diktatur des Relativismus (Predigt vor dem Konklave, 2005)

Diktatur des Relativismus (Predigt vor dem Konklave, 2005)

Joseph Ratzinger · 2018

Joseph Ratzinger prägte mit dieser Predigt vor dem Konklave 2005 den Begriff der „Diktatur des Relativismus" – eine Kritik an der Aufweichung absoluter Werte in der Moderne. Seine Diagnose, dass alles nur noch relativ gilt und ein verbindlicher Werterahmen fehlt, bleibt präsent in Diskussionen über zeitgenössische Ethik und Glaube.

🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:31:03 „An den Denken und an diesen Satz, über den ja damals irgendwie viel geredet worden ist, die Diktatur des Relativismus. Und man trifft das so häufig, man trifft das so unglaublich viel in Lebenssituationen heute. Alles ist plötzlich nur noch relativ. Nichts mehr ist absolut.“

Lanz greift Benedikts berühmten Ausdruck von der 'Diktatur des Relativismus' auf – geprägt in der Predigt vor dem Konklave 2005. Er findet den Begriff erstaunlich aktuell: In einer Welt, in der nichts mehr absolut gilt, fehle ein verbindlicher Werterahmen. Das Konzept dient als Brücke zur Diskussion über JD Vances religiöse Vereinnahmung und die Kontinuität kirchlicher Werte.

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Monaco Franze – Der ewige Stenz

Monaco Franze – Der ewige Stenz

Helmut Dietl · 1983

Helmut Fischer in seiner Paraderolle als unwiderstehlicher Frauenliebling und sympathischer Schwerenöter: In der Serie "Monaco Franze - Der ewige Stenz" spielte er in den 1980er-Jahren den 50-jährigen Kriminalkommissar Franz Münchinger alias Monaco Franze.

🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:33:12 „Wie in Monaco-Franze. Du kennst die berühmte Szene aus der Polizeikantine, wo Monaco sagt, du, das Essen hier, das ist immer anders, aber die Sauce, die ist immer gleich. Und da steckt eine unheimliche Kontinuität drin.“

Lanz nutzt die berühmte Kantinenszene aus der Serie als Metapher für die katholische Kirche: Das Essen – also die äußere Erscheinung – ändert sich mit der Zeit, aber die Soße – die Kernbotschaft, die Werte – bleibt immer gleich. Das Bild wird im weiteren Gespräch zum Leitmotiv für kirchliche Kontinuität in einer relativistischen Welt.

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Monaco Franze

Monaco Franze

Helmut Dietl · 1983

Helmut Fischer in seiner Paraderolle als unwiderstehlicher Frauenliebling und sympathischer Schwerenöter: In der Serie "Monaco Franze - Der ewige Stenz" spielte er in den 1980er-Jahren den 50-jährigen Kriminalkommissar Franz Münchinger alias Monaco Franze.

🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:33:27 „Wie in Monaco Franze. Du kennst die berühmte Szene aus der Polizeikantine, wo Monaco sagt, das Essen hier ist immer anders, aber die Sauce ist immer gleich.“

Lanz zitiert eine Szene aus der Serie als Metapher für die Kontinuität der katholischen Kirche

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De Civitate Dei / Schriften zur Nächstenliebe

De Civitate Dei / Schriften zur Nächstenliebe

Augustinus von Hippo · 1948

Augustinus definiert Nächstenliebe als hierarchische Verpflichtung, mit höherer Bindung zur Familie und Gemeinschaft als zu Fremden. Sein Werk wird in modernen Debatten herangezogen, um nationale Grenzen und selektive Migrationspolitik theologisch zu rechtfertigen – zentral für die religiöse Legitimation von Abschiebungen.

🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:34:35 „Und dann steht da plötzlich jemand, der seine harte Abschiebungspraxis und was da in Amerika gerade läuft... versucht religiös zu rechtfertigen. Richtig, mit dem heiligen Augustinus. Ja, spricht von einer Hierarchie der Nächstenliebe.“

Lanz und Precht diskutieren JD Vances Besuch beim Papst. Vance berufe sich auf den heiligen Augustinus und dessen Konzept einer Hierarchie der Nächstenliebe, um die amerikanische Abschiebungspolitik religiös zu legitimieren.

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Meinungsstück zur Papstwahl

Meinungsstück zur Papstwahl

Bernd Ulrich, Georg Löwisch

Der Artikel argumentiert, dass Demokratie ihre fundamentalen Werte wie Gleichheit, Barmherzigkeit und Respekt aus dem christlichen Erbe bezieht. Angesichts eines globalen Rechtsrucks wird die Frage aufgeworfen, ob Demokratie ohne diese ethischen Fundamente noch funktionieren kann. Die Autoren sehen die Wahl des neuen Papstes als Symbol für den Kampf um die Wahrung dieser demokratischen Grundwerte.

🗣 Markus Lanz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:39:40 „Ich habe dieser Tage ein Meinungsstück gelesen von Bernd Ulrich und Georg Löwisch. Das empfehle ich wirklich sehr zu lesen. Zeit, wo die beiden schreiben, dass es immens wichtig ist, wer jetzt Papst wird. Weil in Zeiten eines kollektiven Rechtsrucks muss man die Demokratie vor der Aushöhlung durch moderne Unchristen beschützen.“

Lanz empfiehlt einen ZEIT-Artikel, der argumentiert, dass die Demokratie ihre zentralen Werte – Gleichheit, Barmherzigkeit, Respekt – aus dem christlichen Erbe bezieht. Die Autoren fragen provokant, ob Demokratie als reine Mehrheitsherrschaft ohne diese Fundamente überhaupt funktionieren kann. Lanz findet das 'ein bisschen pathetisch, aber gut auf den Punkt'.

Zum Artikel bei ZEIT Online Details
Die Bibel

Die Bibel

Die Bibel als Klassiker der Weltliteratur und religiöses Fundament – ein Werk, das in westlichen Kulturen ständig zitiert wird, vielen Menschen aber weitgehend unbekannt bleibt. Jan Böhmermann nennt sie als eine seiner größten Wissenslücken und beschreibt das Unbehagen, nicht mitreden zu können, wenn andere Bibelreferenzen einbauen. Eine Anleitung zum Nachschlagen für alle, die ihre Kulturkompetenz erweitern möchten.

🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:44:58 „Und das krasse Gegenteil ist eben diese Botschaft, die letzten Endes in der Bibel steht. Und das ist ja auch das, was Franziskus, finde ich, bei aller Widersprüchlichkeit, die das auch hat.“

Lanz kontrastiert den Ultrakapitalismus à la Trump mit der christlichen Soziallehre und verweist auf die Bibel als Quelle der Botschaft von Nächstenliebe und Gemeinschaft, für die Papst Franziskus eingetreten sei.

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La Défaite de l'Occident

La Défaite de l'Occident

Emmanuel Todd · 2024

L’implosion de l’URSS a remis l’histoire en mouvement. Elle avait plongé la Russie dans une crise violente. Elle avait surtout créé un vide planétaire qui a aspiré l’Amérique, pourtant elle-même en crise dès 1980. Un mouvement paradoxal s’est alors déclenché : l’expansion conquérante d’un Occident qui dépérissait en son cœur.

🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:48:50 „Ich habe vor einiger Zeit in dem letzten Buch von Emmanuel Todd gelesen. Das ist ein französischer Historiker, sehr interessanter Mann, der, ich glaube, schon Mitte der 70er Jahre, Anthropologe auch, der hat sehr präzise damals den Zusammenbruch der Sowjetunion vorausgesagt. Und eine der Thesen in diesem Buch ist, dass der Westen unwiederbringlich und unwiderruflich im Niedergang begriffen ist.“

Lanz stellt Todds zentrale These vor: Der Niedergang des Westens hängt mit dem Verschwinden des amerikanischen Protestantismus zusammen. Todd sieht sein Buch als Fortsetzung von Max Webers Arbeit und argumentiert, dass der Protestantismus Bildung, Alphabetisierung und Arbeitsmoral hervorgebracht hat – und mit seinem Verschwinden auch diese Grundlagen erodieren.

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Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus

Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus

Max Weber · 2016

Max Weber: Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus In: Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik, 20. Bd., Heft 1, S. 1-54, 1904; 21. Bd., Heft 1, S. 1-110, 1905. Erstdruck der vorliegenden, umgearbeiteten Fassung in: Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. I, Tübingen (Mohr Siebeck) 1920, S. 17-206. Vollständige Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2016, 2. Auflage.

🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:49:35 „Und sagt, dieses Buch ist im Grunde eine Fortsetzung von Max Weber, die protestantische Ethik. Weil Weber, so argumentiert er, hat 1914 schon, also kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges, richtig erkannt, dass der Aufstieg des Westens im Grunde auf den Aufstieg des Protestantismus in der Welt zurückzuführen ist.“

Weber wird im Kontext von Emmanuel Todds Buch erwähnt. Lanz referiert Todds Argument, dass Weber bereits vor dem Ersten Weltkrieg richtig erkannt habe, wie eng der Aufstieg des Westens mit dem Protestantismus verknüpft ist – durch Bildung, Alphabetisierung und die Idee, dass materieller Erfolg Ausdruck göttlicher Gnade sei.

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De servo arbitrio (Vom unfreien Willen)

De servo arbitrio (Vom unfreien Willen)

Martin Luther · 2017

De servo arbitrio (deutsch: „Über den geknechteten Willen“ oder „Vom unfreien Willen“) ist eine Schrift Martin Luthers vom Dezember 1525. Sie wurde als Reaktion auf die humanistische Lehrmeinung des Niederländers Erasmus von Rotterdam, insbesondere auf die Schrift De libero arbitrio (September 1524), verfasst und gilt als einer der bedeutendsten theologischen Texte Martin Luthers.

🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:54:49 „Aber letztlich, wie Luther sagt, reitet einen der liebe Gott oder es reitet einen der Teufel und man kann sich das selbst nicht aussuchen. Und das gefällt mir überhaupt nicht.“

Precht erklärt am Ende des Gesprächs, warum ihm der Katholizismus sympathischer ist als der Protestantismus. Er lehnt die calvinistisch-lutherische Prädestinationslehre ab und paraphrasiert Luthers zentrale These zur Unfreiheit des menschlichen Willens.

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