Deine kalten Hände
Han Kang
Nobelpreis für Literatur 2024. Han Kangs großer Roman über die Einsamkeit der menschlichen Existenz. Eines Tages verschwindet der Bildhauer Jang Unhyong beinahe spurlos. Er hinterlässt seine faszinierenden Gipsabdrücke von Händen und Körpern – und ein bewegendes Tagebuch, das seine lebenslange Suche nach Nähe und Wahrhaftigkeit in einer Welt voller Masken schildert.
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„Also die Vegetarierin, die Griechischstunde, Deine kalten Hände, da ist diese Gewalt indirekt vorhanden.“
Iris Radisch zählt Deine kalten Hände als weiteres Beispiel für Han Kangs Werke auf, in denen die traumatische Gewalt des Gwangju-Aufstands indirekt in den Figuren nachwirkt – etwa durch Essstörungen oder andere Formen der Selbstschädigung.
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