Der Soldat James Ryan
Steven Spielberg · 1998
Aus der Sicht einer Einheit amerikanischer Soldaten beginnt der Film am Tag der historischen D-Day-Invasion des 2. Weltkrieges mit der Landung am Strand. Von hier aus startet die Einheit zu einem gefährlichen Sonderauftrag: Captian John Miller muss mit seinen Männern hinter die feindlichen Linien dringen, um den Gefreiten James Ryan zu finden, dessen drei Brüder auf dem Schlachtfeld gestorben sind. Angesichts dieser schier unlösbaren Aufgabe beginnen die Männer an ihren Befehlen zu zweifeln.
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„Ich habe damals auf, also ich muss ganz zum Ersten Weltkrieg gehen, ich habe damals auf der Soldat James Ryan, ein Mainstream-Popkulturwerk eher verwiesen, dessen Botschaft ja an sich ist, dass da selbst für die ganz viel Sinnlosigkeit drin steckte. Und sich niemand unbedingt wie ein toller Held da fühlte.“
Im Kontext der Debatte über Heldentum und Wehrtüchtigkeit nennt Lars Weisbrod Spielbergs Film als Beispiel dafür, dass selbst die Alliierten im Zweiten Weltkrieg – die für die beste Sache kämpften – sich nicht als Helden fühlten. Der Film dient ihm als popkulturelles Argument gegen eine heroische Verklärung des Krieges.
„Und ich hab dann wirklich, wie bei der Soldat James Ryan, hab ich den dann so eine halbe Stunde gestützt nach Hause gebracht. Mein Vater hat gesagt, ich darf niemals meinen Freund im Steg lassen.“
Böhmermann vergleicht sich humorvoll mit einer Szene aus 'Der Soldat James Ryan', als er erzählt, wie er als Jugendlicher seinen Freund Fabian mit gebrochenem Arm eine halbe Stunde lang nach Hause gestützt hat – dem väterlichen Rat folgend, Freunde niemals im Stich zu lassen.
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