Die fromme Helene
Wilhelm Busch · 1872
Wilhelm Buschs satirische Bildergeschichte von 1872 erzählt das Leben der scheinheiligen Helene, die nach außen fromm und tugendhaft auftritt, heimlich aber allen Lastern frönt. Eine böse Karikatur bürgerlicher Doppelmoral.
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„Und dann hast du gesagt einen anderen Wilhelm Busch Spruch. Weißt du noch? Ich weiß nicht mehr, welcher das war. Doch, du hast gesagt, es ist ein Spruch von Alters her. Wer Sorgen hat, hat auch Likör. Das hast du gesagt.“
Sabine Rückert erzählt, wie in einer ZEIT-Redaktionskonferenz während der Pandemie eine Titelgeschichte über Wilhelm Busch entstand. Die Redakteure warfen sich gegenseitig Busch-Zitate zu — darunter den berühmten Vers aus 'Die fromme Helene' — und erkannten, dass Busch ein 'Mann der Krise' sei, woraus eine erfolgreiche Titelgeschichte wurde.
„Und um bei Wilhelm Busch zu bleiben, es ist ein Spruch von Alters her, wer Sorgen hat, hat auch Likör. Und das gilt natürlich bei Menschen, die eine ganz hohe Überdrussrate in ihrem Leben haben.“
Precht zitiert Wilhelm Buschs berühmten Vers aus 'Die fromme Helene', um seine These zu illustrieren, dass Überdruss und der Verlust von Begeisterungsfähigkeit die größten Gefahren des Alterns sind – und dass manche Menschen diesem Überdruss mit Betäubung begegnen.
„Ich habe hier was ganz Schönes über die Versuchung und zwar, du wirst es kennen und du wirst dich jetzt ärgern, dass es dir nicht selbst eingefallen ist. Es ist von Wilhelm Busch, die fromme Helene. Die fromme Helene ist ein langer, langer Sermon von Wilhelm Busch, köstlich.“
Sabine Rückert trägt ausführlich aus Wilhelm Buschs 'Die fromme Helene' vor, um das Thema Versuchung und Sucht zu illustrieren. Sie liest die berühmte Likör-Szene vor, in der Helene der Versuchung des Alkohols erliegt und am Ende daran zugrunde geht — als Parallele zur biblischen Versuchungsgeschichte Jesu.
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