Die Transgression der Transgression
Roland Barthes
Akademischer Essay, der sich mit Roland Barthes' Konzept der Transgression auseinandersetzt. Barthes argumentiert, dass Transgression nicht selbst ein Ziel ist, sondern eine komplexere reflexive Bewegung (Transgression der Transgression), die zur Liebe an einem anderen Ort führt. Der Text behandelt diese Idee anhand von Góngoras Poesie und Konzepten von Nonsens, um gegen die vereinfachte Sichtweise anzuschreiben, dass Subversion automatisch erstrebenswert sei.
Deine Stimme wird anonym via IP-Hash gespeichert.
Korrektur vorschlagen
Falsche Zuordnung, schlechte Beschreibung, fehlerhafte Erwähnung? Was sollten wir korrigieren?
Erwähnungen (1)
„mein Lieblingszitat ist hier Roland Barthes 1950... 80, die Transgression der Transgression, die Liebe an einem anderen Ort“
Diederichsen zitiert Barthes zum Thema Transgression als Gegenstimme zur Idee, Subversion sei per se ein Ziel
Ähnliche Medien
Comment vivre ensemble
Roland Barthes · 2015
Dans la leçon inaugurale de cette chaire, on avait postulé la possibilité de lier la recherche à l'imaginaire du chercheur. On a souhaité, cette année, explorer un imaginaire particulier : non pas toutes les formes de "vivre ensemble" (sociétés, phalanstères, familles, couples), mais principalement le "vivre ensemble" de groupes très restreints, dans lesquels la cohabitation n'exclut pas la liberté individuelle ; s'inspirant de certains modèles religieux, notamment athonites, on a appelé cet ima...
Die Transgression der Transgression, die Liebe an einem anderen Ort
Roland Barthes · 1988
Roland Barthes erörtert in diesem Text von 1980 das Konzept der Transgression und ihre kritischen Grenzen. Sein Argument richtet sich gegen eine unkritische Verklärung von Regelbruch als automatische Befreiung. Stattdessen betont Barthes, dass auch Transgression selbst überwunden werden muss, um nicht zu einer neuen Normativität zu erstarren.
Mythen des Alltags
Roland Barthes · 2019
Roland Barthes’ »Mythen des Alltags« sind längst selbst zum Mythos geworden. In seinen provokativ-spielerischen Gesellschaftsstudien entschlüsselt er Phänomene wie das Glücksversprechen der Waschmittelwerbung, das Sehnsuchtspotential von Pommes frites und die göttlichen Qualitäten des Citroën DS. Seine radikale Hinterfragung des Alltäglichen ist bis heute von bestechender Aktualität.
Der Mars und die fliegenden Untertassen
Roland Barthes · 1988
Roland Barthes analysiert in diesem kurzen Essay die Mars-Obsession als Ausdruck kleinbürgerlicher Mythologie – eine Projektion der Unfähigkeit, sich das wirklich Andere vorzustellen. Trotz der 1957 Veröffentlichung bleibt Barthes' Kritik erstaunlich aktuell und trifft auch auf zeitgenössische Mars-Ambitionen wie die von Elon Musk zu.