Ein Sommernachtstraum
William Shakespeare
Shakespeares Klassiker erzählt von Verwirrungen, Liebe und Verwandlung im Wald. Die Geschichte zeigt durch Verkleidungen und Täuschungen, wie Menschen ihr wahres Ich verbergen oder neu entdecken können. Im Kontext des Podcast-Gesprächs über Verkleidungsmotive in der Weltliteratur wird der Sommernachtstraum als zeitloses Beispiel herangezogen, das neben Märchenmotiven wie Aschenputtel zeigt, wie dieses literarische Thema über Kulturen und Epochen hinweg präsent ist.
Deine Stimme wird anonym via IP-Hash gespeichert.
Korrektur vorschlagen
Falsche Zuordnung, schlechte Beschreibung, fehlerhafte Erwähnung? Was sollten wir korrigieren?
Erwähnungen (1)
„Aschenputtel. Sommernachtstraum. Sommernachtstraum von Shakespeare, genau. Dann die Aschenputtel, die als Prinzessin verkleidet auf den Ball geht und dann an ihrem Schuh erkannt werden muss.“
Im Gespräch über das Motiv der Verkleidung und Täuschung in der Tamar-Geschichte nennt Sabine Rückert Shakespeares Sommernachtstraum als eines von vielen Beispielen für Verkleidungsgeschichten in der Weltliteratur, neben Aschenputtel und der Karnevalstradition.
Ähnliche Medien
Hamlet
William Shakespeare
Regisseur Johann Simons inszeniert Shakespeares Hamlet am Schauspielhaus Bochum mit der Schauspielerin Sandra Hüller in der Hauptrolle. Die Produktion gewinnt durch Hüllers internationale Bekanntheit nach ihrer Oscar-Nominierung zusätzliche Aufmerksamkeit. Die Inszenierung tourt mittlerweile über Bochum hinaus und bildet einen Schwerpunkt des Regisseurs in der zeitgenössischen Shakespeare-Interpretation.
Richard III.
William Shakespeare
Shakespeares Tragödie über die Machtergreifung des englischen Königs Richard III. während der Rosenkriege. Das Stück dient häufig als Spiegel für zeitgenössische politische Verhältnisse, wie eine israelische Inszenierung bei den Wiener Festwochen zeigte, die das Klassische nutzte, um subtil über gegenwärtige Konflikte zu reflektieren.
Macbeth
William Shakespeare
Shakespeares Tragödie über den ehrgeizigen schottischen Feldherrn Macbeth, dessen Aufstieg durch düstere Prophezeiungen geprägt ist. Die zentrale Prophezeiung besagt, dass ihn nur jemand besiegen kann, der nicht von einer Frau geboren wurde – ein Rätsel, das sich durch einen Kaiserschnitt löst.
King Lear
William Shakespeare
König Lear dankt seinem Thron ab und verteilt sein Reich unter seinen drei Töchtern, wird jedoch von den beiden älteren hintergangen, während die jüngste verstößen wird. Das Werk entfaltet sich als düstere Tragödie von Machtmissbrauch, Wahnsinn und Familie, die mit dem Verlust aller Beteiligten endet. Shakespeare erforscht hier die Brüchigkeit menschlicher Beziehungen und die katastrophalen Folgen fehlgeleiteter Urteile.