Einigkeit und Recht und Freiheit (Deutschlandlied)
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
Das Deutschlandlied und speziell seine dritte Strophe – die heutige Nationalhymne – werden im Kontext der deutschen Wiedervereinigung betrachtet. Die Kritik richtet sich darauf, dass Deutschland 1990 einfach die westdeutsche Hymne übernahm, statt ein neues, gemeinsames Symbol zu schaffen. Der Text stammt vom Dichter August Heinrich Hoffmann von Fallersleben aus dem 19. Jahrhundert.
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Erwähnungen (1)
„Das ist große Poesie im Hebräischen und es ist so wie eine Nationalhymne, können wir sagen, wie Einigkeit und Recht und Freiheit oder wie die Studenten 1848, die Gedanken sind frei und sperrt man mich ein in den finstersten Kerker und so.“
Johanna Haberer zieht einen Vergleich zwischen dem Siegeslied des Mose – dem ersten Psalm der Bibel – und identitätsstiftenden Liedern anderer Völker. Sie nennt die deutsche Nationalhymne als Beispiel für ein Lied, das eine kollektive Identität formt, so wie das Mose-Lied für das Volk Israel.
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