Fotze
Ikimel
Ikimel nutzt Vulgarität als künstlerisches Mittel der Selbstermächtigung und wählt für ihr Album bewusst einen provokanten Titel als Strategie gegen gesellschaftliche Sprachnormierungen. Der Albumtitel wird in Kulturdebatten zum Anlass genommen, über feministische Kunstpraktiken und die Funktion von Tabubruch in der zeitgenössischen Musik zu diskutieren. Das Werk zeigt einen Kunstansatz, der Provokation und gesellschaftliche Auseinandersetzung zusammenbringt.
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Erwähnungen (1)
„Sie hat ihr Album dann tatsächlich, du hast mich vorgefragt, ob ich das Wort eigentlich sagen darf, aber ich finde, das Wort darf ich schon noch sagen, sie hat ihr Album tatsächlich Fotze genannt.“
Ijoma Mangold nennt den Albumtitel im Zusammenhang mit der Frage, ob Ikimels Kunst feministisch ist oder nicht. Der provokante Titel wird als Teil ihrer Strategie beschrieben, Vulgarität als Empowerment zu framen – ein Thema, das die Feuilletons dankend aufgegriffen hätten.
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