Geschichte des Dreißigjährigen Krieges
Friedrich Schiller · 2017
Der Dreißigjährige Krieg von 1618 bis 1648 war ein Konflikt um die Hegemonie im Heiligen Römischen Reich und in Europa, der als Religionskrieg begann und als Territorialkrieg endete. In ihm entluden sich auf europäischer Ebene der habsburgisch-französische Gegensatz und auf Reichsebene die Spannungen zwischen dem Kaiser und der Katholischen Liga einerseits und der Protestantischen Union andererseits.
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„Und an ihrer Spitze hat wahrscheinlich den größten Einfluss darauf Schiller gehabt, der ja zeitweilig Historiker war, jedenfalls Asse-Professor in Jena hatte. Und bevor er den Wallenstein geschrieben hat, so eine kleine Schrift über den Dreißigjährigen Krieg geschrieben hat.“
Münkler erklärt, dass der Begriff 'Dreißigjähriger Krieg' eine nachträgliche historische Konstruktion ist. Schiller habe mit seiner historischen Schrift maßgeblich dazu beigetragen, die einzelnen Konflikte als einen zusammenhängenden Krieg zu deuten – noch bevor er das Thema literarisch im Wallenstein verarbeitete.
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