Holocaust
Marvin J. Chomsky · 1978
Berlin, Deutschland, 1935. An dem Tag, an dem Karl Weiss, ein jüdischer Maler, und Inga Helms, eine Christin, heiraten, geraten beide und die gesamte Familie Weiss in den Strudel des Nazi-Regimes, in die Stürme des Zweiten Weltkriegs und in die Schrecken der verbrecherischen Endlösung, des Holocaust, der Shoah; während Erik Dorf, ein ehrgeiziger Anwalt, seinen Sturz in die Hölle durch die Hände des finsteren Reinhard Heydrich unternimmt.
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„Ich fand es so verrückt vor kurzem, als sich die Ausstrahlung der Holocaust-Serie zum 40-jährigen Mal gejährt hat. Und einem dann auch noch mal klar wird, dass 1979, also 34 Jahre nach Ende des Krieges, in Deutschland zum ersten Mal in der breiteren Öffentlichkeit über den Holocaust gesprochen wurde.“
Christoph Amend verweist auf das 40-jährige Jubiläum der US-Fernsehserie Holocaust (1979), die erstmals eine breite öffentliche Debatte in Deutschland auslöste. Er betont, wie lange es gedauert hat, bis das Thema in der Gesellschaft ankam.
„Und nur durch den Film mit Steven Spielberg, wir kommen irgendwann mal, nachdem auch der Holocaust-Film in den 80er Jahren war, Deutschland dazu zu sagen, wow, solche Menschen gab es und gibt es und es kommt aber von außen nach innen, es war nie von innen nach innen.“
Michel Friedman spricht über Oskar Schindler und dessen mangelnde Anerkennung in Deutschland. Er erwähnt die Holocaust-TV-Serie der späten 70er/80er Jahre als Wendepunkt, der zusammen mit Spielbergs Film dazu beitrug, dass Deutschland sich mit seiner Geschichte auseinandersetzte.
„Die Serie Holocaust wurde ja von vielen mit totaler Verachtung überzogen und so gab es wirklich wahnsinnig Kritik von links. Und ich fand eben diese Serie, die war so ein Durchbruch, weil das war für viele Leute das erste Mal, dass sie Juden als Nachbarn, also nicht als so Exoten oder gar tote Exoten, sondern einfach als Nachbarn erlebt haben und sich in sie reinversetzen konnten.“
Im Gespräch über Hollywood-Verfilmungen des Holocaust verteidigt Lau die US-Serie gegen die linke und kulturkritische Verachtung der Frankfurter Schule. Die Serie habe einen Durchbruch markiert, weil sie Empathie ermöglichte — was viele schon als unappetitlich empfanden.
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