O Haupt voll Blut und Wunden
Paul Gerhardt
Lutherischer Choral aus dem 17. Jahrhundert mit tiefem meditativen Gehalt. Ein Passionslied, das in Bachs Matthäus-Passion immer wiederkehrt und den Betrachter in einen intimen Dialog mit dem Gekreuzigten zieht — ein Moment der Ganzheit, in dem menschliche Sterblichkeit erkannt wird.
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„Ich hätte jetzt noch vielleicht gerne erinnert an den Choral, den Bach in der Matthäuspassion dann wunderbar immer wieder erklingen lässt, das O Haupt voll Blut und Wunden. Da passiert nämlich genau das, was dein Autor hier beschreibt, dass du in einem Raum bist und in den Dialog sozusagen tritt, der Paul Gerhardt hat diesen Choral geschrieben, ich will hier bei dir stehen, verlasse mich doch nicht.“
Johanna Haberer ergänzt die Diskussion über Bach, indem sie den Choral 'O Haupt voll Blut und Wunden' von Paul Gerhardt hervorhebt, der in der Matthäus-Passion immer wiederkehrt. Sie erklärt, dass darin genau das passiert, was der Artikel beschreibt: Der Betrachter meditiert über den Gekreuzigten und erkennt sich selbst als sterblich — ein Moment der Ganzheit, nach dem die Menschen suchen.
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