Parasite
Bong Joon-ho · 2019
Familie Kim ist ganz unten angekommen: Vater, Mutter, Sohn und Tochter hausen in einem grünlich-schummrigen Keller und sind sich für keinen Aushilfsjob zu schade. Erst als der Jüngste eine Anstellung als Nachhilfelehrer in der todschicken Villa der Familie Park antritt, steigen die Kims ein ins Karussell der Klassenkämpfe. Mit findigen Tricksereien, bemerkenswertem Talent und großem Mannschaftsgeist gelingt es ihnen, die bisherigen Bediensteten der Familie Park nach und nach loszuwerden. Bald sc
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Erwähnungen (5)
„Mir geht es auch zum Beispiel bei Parasite. Habt ihr Parasite gesehen? Ich wusste, als ich in den Film reingegangen bin, hatte ich nur mitbekommen, Riesenhype. Ich wusste nichts von der Geschichte.“
Christoph Amend bringt Parasite als Beispiel dafür, wie Vorwissen das Filmerlebnis prägt. Er ging ohne Kenntnis der Handlung ins Kino und profitierte davon. Marc-Uwe Kling ergänzt, dass Trump den Film hasste, obwohl er ihn nicht gesehen hatte.
„Genau, da geht es ja eigentlich auch um einen im Turbokapitalismus, eine Familie, die dort gewonnen hat und die Hausangestellten“
Parasite wird als Vergleich herangezogen, um die Gemeinsamkeiten koreanischer Kulturprodukte bei der Darstellung von Kapitalismus und sozialer Ungleichheit zu illustrieren
„Also es hat mich häufig an Parasite erinnert, vielleicht aber auch sogar deshalb, weil die Serie fast vollständig asiatisch-stämmig besetzt ist.“
Nina Pauer vergleicht Beef mit dem Film Parasite. Die Assoziation entsteht durch die vollständig asiatisch-stämmige Besetzung, aber auch durch das soziologische Thema: Beide Werke tauchen tief in unterschiedliche soziale Milieus ein – das erfolgreiche Künstlermilieu einerseits und die prekärere Existenz des Klempners Danny andererseits.
„Oder auch Parasite. Parasite, das ist der andere tolle Film von dieser...“
Antje Boetius nennt Parasite als weiteren herausragenden Film desselben Regisseurs wie Snowpiercer. Im Kontext ihrer These, dass Filme und Science Fiction am klügsten über die Themen unserer Zeit erzählen, reiht sie Parasite unter die Werke ein, die gesellschaftliche Transformation am besten abbilden.
„Also jedenfalls lebt auch Paula und Mutti Löwenstein, leben alle bei Herrn Fritsch. Und es wird jetzt so geschildert von den Leuten, dass er eigentlich unter der Knute dieser Familie stand, so ein bisschen wie bei Parasite. Ich weiß nicht, ob du den Film kennst.“
Sabine Rückert vergleicht die Situation der Familie Löwenstein, die sich bei dem wohlhabenden Moritz Fritsch eingenistet hat, mit dem Film Parasite. Die Parallele liegt darin, dass eine mittellose Familie schrittweise die Kontrolle über den Haushalt eines Reichen übernimmt.
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