Philosophie des Geldes
Georg Simmel · 2014
"In The Philosophy of Money, Georg Simmel presents a discussion of the social, psychological and philosophical aspects of the money economy. He provides us with a detailed analysis of the circulation and exchange of commodities, while considering the relationship of money to the human personality, the position of women, individual freedom and other key areas of human existence.
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„Und das ist ein bisschen doch auch die Georg-Simmel-Theorie, der berühmte Soziologe, der ja dieses Standardwerk zum Thema Geld geschrieben hat. Die Philosophie des Geldes. Genau, ganz berühmtes Buch. Ganz dickes Buch.“
Markus Lanz führt Georg Simmels 'Philosophie des Geldes' als theoretischen Rahmen für die Diskussion ein. Richard David Precht erläutert anschließend ausführlich Simmels zentrale Thesen – dass Geld Moral 'nichtet' und gleichzeitig die Gesellschaft demokratisiert, indem es Standesschranken aufhebt und die bürgerliche Gesellschaft ermöglicht.
„Der tolle Bücher über das Geld auch geschrieben hat. Seine große, berühmte Philosophie des Geldes, 1900 veröffentlicht. Das war ein Meister. Er macht ganz feine Beobachtungen in der Alltagswelt.“
Precht erläutert Georg Simmels soziologische Theorie von Hingabe und Äquivalent beim Schenken und verweist dann auf Simmels Hauptwerk über das Geld. Er beschreibt Simmels Methode, aus Alltagsbeobachtungen große soziologische Theorien zu entwickeln, und lobt ihn als Meister dieser Disziplin.
„Wir haben ja hier mal geredet über die Philosophie des Geldes von Georg Simmel. Wo Georg Simmel eben auch sagt, dass das Geld in den modernen Gesellschaften an die Stelle der Ehre getreten ist. Und das ist, was sozusagen das zentrale Element von freiheitlichen Demokratien ist.“
Precht verweist auf Georg Simmels Werk, das sie in einer früheren Episode besprochen haben. Er nutzt Simmels These – dass Geld in modernen Gesellschaften die Ehre ersetzt hat – als Beleg für Spenglers Argumentation, dass Kapitalismus und Demokratie die Gesellschaft innerlich aushöhlen.
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