Unentdeckte Tötungsdelikte (Buch von Sabine Rückert)
Sabine Rückert · 2020
Das Sachbuch untersucht nicht entdeckte Tötungsdelikte in der Geschichte, mit Fokus auf Frauen als Täterinnen. Es behandelt die forensische Herausforderung, Mordfälle von Suiziden zu unterscheiden – eine Kernaufgabe guter Tatortarbeit, wie sie auch bei der Analyse historischer Kriminalfälle zentral ist.
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„Ich habe ja ein Buch geschrieben über nicht entdeckte Tötungsdelikte, da sind auch sehr viele Frauen dabei. Und das Thema nicht entdeckte Tötungsdelikte war ein ganz großes Thema auch für Gennert, weil er sagte, und das war deswegen wichtige Tatortarbeit, wir müssen Mordfälle von Suiziden unterscheiden, das ist manchmal gar nicht einfach.“
Sabine Rückert spricht über die hohe Zahl von Mörderinnen in der Weimarer Republik und die Schwierigkeit, Tötungsdelikte von Suiziden zu unterscheiden. In diesem Zusammenhang verweist sie auf ihr eigenes Buch über nicht entdeckte Tötungsdelikte, in dem ebenfalls viele Frauen als Täterinnen vorkommen. Sie zieht eine Parallele zu Ernst Gennerts Arbeit, der genau diese Unterscheidung als Kern guter Tatortarbeit betrachtete.
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