Hotel Matze – #9 Billy Wagner – Was steckst du dir in den Mund
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#9 Billy Wagner – Was steckst du dir in den Mund

Hotel Matze / 03. Februar 2017 / 4 Medien

Matze Hielscher & Billy Wagner

Billy Wagner, Gründer des Berliner Restaurants Nobelhart und Schmutzig, spricht über seine Philosophie des bewussten Essens — und warum ein 19-Cent-Hähnchen keine harmlose Kaufentscheidung ist. Nebenbei gibt er Einblick in seinen Alltag als Gastronom, der zwischen Mitternacht und sieben Uhr morgens am produktivsten ist, weil dann niemand anruft.

„Es ist nicht egal, wenn sie ein Hühnchen für 19 Cent 100 Gramm kaufen und was sie damit eigentlich auslösen.“
🗣 Billy Wagner

Erwähnte Medien (4)

TKKG

TKKG

Stefan Wolf · 1985

Klassische deutsche Kinderserie über vier Detektive, angeführt durch Tim aus wohlhabendem Hause. Die Serie zeigt Tims privilegiertes Leben mit Haushälterin und Chauffeur, das bei vielen Zuschauern eine faszinierende Sehnsucht nach diesem luxuriösen Lebensstil weckte und bis heute nachwirkt.

🗣 Billy Wagner referenziert bei ⏱ 00:11:44 „Ich habe zum damaligen Zeitpunkt TKKG gelesen, sage ich irgendwie so dazu. Ich fand das irgendwie eine coole Vorstellung, da auf so ein Internat zu gehen“

Wagner erzählt, dass er als Kind TKKG las und die Vorstellung eines Internats dadurch cool fand. So kam er von der fünften bis zur achten Klasse auf die Knabenrealschule Rebdorf, ein Herz-Jesu-Internat.

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TKKG

TKKG

Stefan Wolf

TKKG ist eine deutsche Kinder- und Jugendbuchreihe über vier Teenager, die knifflige Fälle lösen. Die Serie spielt teilweise in einem Internatsetting und prägte Billy Wagners kindliche Vorstellung vom Internatsalltag positiv. Die Bücher machten die Internatszeit für ihn attraktiv und beeinflussten damit eine wichtige Entscheidung seiner Eltern bezüglich seiner schulischen Laufbahn.

🗣 Billy Wagner referenziert bei ⏱ 00:15:24 „Ich habe zum damaligen Zeitpunkt TKKG gelesen, sage ich irgendwie so dazu. Ich fand das irgendwie eine coole Vorstellung, da auf so ein Internat zu gehen und war dann von der fünften bis zur achten Klasse im Internat.“

Billy Wagner erzählt von seiner Kindheit und wie er nach der vierten Klasse auf ein Internat ging. Die TKKG-Bücher, in denen Jugendliche Abenteuer in einem Internatssetting erleben, hatten seine kindliche Vorstellung vom Internatsleben positiv geprägt und die Entscheidung seiner Eltern für ihn attraktiv gemacht.

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Ich will nicht werden was mein Alter ist

Ich will nicht werden was mein Alter ist

Ton Steine Scherben

Rocksong aus den 1970ern, der sich gegen Konformität und generationale Erwartungen auflehnt. Ein deutschsprachiger Klassiker, der Jugendlichkeit und Rebellentum ausdrückt — zeitlos relevant für Fragen von Identität und Abgrenzung.

🗣 Matze Hielscher referenziert bei ⏱ 00:28:23 „Man kommt ja immer zu dem Punkt, wo man sagt, ich will nicht werden, was mein Alter ist. Also die Tonsteine-Scherben-Nummer.“

Matze Hielscher fragt Billy Wagner nach seinem rebellischen Moment in der Jugend und zitiert dabei paraphrasierend den Ton-Steine-Scherben-Song als Sinnbild für die typische Abgrenzung vom Elternhaus. Er will wissen, ob Billy sich je gegen den Gastronomie-Weg seiner Eltern aufgelehnt hat.

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Frank Schätzing (Werk)

Frank Schätzing (Werk)

Frank Schätzing

Frank Schätzing verkörpert künstlerische Unabhängigkeit und Integrität. Statt Leserwünschen nachzugeben, folgt er konsequent seinem eigenen künstlerischem Anspruch – eine Haltung, die sein literarisches Werk durchzieht. Diese Anekdote illustriert, dass echte Qualität durch künstlerischen Mut entsteht, nicht durch Gefälligkeit gegenüber dem Publikum.

🗣 Billy Wagner referenziert bei ⏱ 01:18:30 „Frank Schätzing wurde mal in einem Interview gefragt, was er denn tut, um denn seinen Lesern zu gefallen. Und ich glaube, der ist durchs Radio der Redakteurin an den Hals gesprungen“

Wagner zitiert eine Anekdote über Frank Schätzing, der in einem Interview gefragt wurde, was er tut, um seinen Lesern zu gefallen, und empört reagierte. Wagner nutzt dies als Parallele zu seiner eigenen kompromisslosen Haltung: Man macht das, was man für richtig hält, nicht das, was gefällt.

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