Die Zerstückelung der Nebenfrau
Sabine Rückert & Johanna Haberer
Die letzten Kapitel des Richterbuches eskalieren ins Finstere: Ein Mann namens Micha bestiehlt seine eigene Mutter um 1100 Silberstücke, gesteht — und statt Strafe gibts Segen und ein verbotenes Gottesbild vom Goldschmied. Die Episode zeigt ein Israel in völliger Orientierungslosigkeit, in dem jeder tut, was ihm gefällt, die Tora vergessen ist und selbst die Grundgebote wie das Bilderverbot mühelos übertreten werden.
„Es gibt keine Treue, keine Loyalität, es gibt auch keine Gotteserkenntnis, es gibt das Fluchen, das Lügen, den Totschlag, das Stehlen, die Unzucht und Blutvergießen reiht sich an Blutvergießen.“
Erwähnte Medien (1)
Hosea (Buch Hosea, Kapitel 6)
Tauchen Sie ein in eine der atemberaubendsten Liebesgeschichten aller Zeiten – nicht zwischen Mann und Frau, sondern zwischen Gott und seinem untreuen Volk. Der Bibelstudienführer: Vers-für-Vers-Studie des Buches Hosea führt Sie tief in das Herz göttlicher Leidenschaft, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.
🗣 Johanna Haberer zitiert daraus bei ⏱ 00:46:53 „Ich habe das bei Hosea 6 gefunden, bei dem Propheten Hosea, der, wie gesagt, diese Verwahrlostenzeiten kommentiert, hart kommentiert. Das werden wir sehen, wenn wir Hosea besprechen.“
Für das abschließende 'gute Wort' der Episode wählt Johanna Haberer eine Passage aus Hosea 6, in der Gott sein Volk zugleich straft und heilt. Sie charakterisiert Hosea als harten Kommentator der im Richterbuch geschilderten Verwahrlosung und kündigt an, dass der Prophet in einer späteren Episode besprochen wird.