Musik & Verbrechen – Die Hexenprozesse von Salem
Sabine Rückert, Andreas Sentker
In der dritten Ausgabe der Konzertreihe „Musik und Verbrechen
„Mich hat fasziniert, wie aktuell das ist, worüber wir sprechen. Denn es zeigt sich, wie schnell in bestimmten Gruppen und Gesellschaften sich so ein Irrsinn entwickeln kann.“
Erwähnte Medien (18)
Brennen muss Salem
Stephen King · 1997
Brennen muss Salem (engl. Originaltitel: ’Salem’s Lot) ist ein Horror-Vampirroman des amerikanischen Schriftstellers Stephen King. Das Buch erschien als zweiter Roman Kings in seiner Erstauflage im Jahr 1975 bei Doubleday in New York und wurde einer der größten Erfolge des damals noch weitgehend unbekannten Autors. 1976 wurde das Buch für den 1976 World Fantasy Award nominiert. King schrieb Brennen muss Salem als moderne Variante und Hommage an Bram Stokers Dracula.
🗣 Sabine Rückert empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:05:43 „Und es gibt natürlich den tollen Roman von Stephen King, Brennen muss Salem. Das kann ich nur empfehlen, das ist ein Horrorroman, wer sich nicht fürchtet.“
Stephen Kings Horrorroman, der in Salem spielt. Sabine Rückert empfiehlt das Buch ausdrücklich.
Salem's Lot
· 2024
Nach vielen Jahren kehrt der Schriftsteller Ben Mears (Lewis Pullman) in seine alte Heimat nach Jerusalem’s Lot, von den Einheimischen nur Salem’s Lot genannt, zurück. Als Kind erlebte Ben Schauerliches im Marsten-Haus, von dem man sich sagt, dass es dort spukt. Nun will er das Haus als Inspirationsquelle für sein neues Buch nutzen und sich endlich den Ängsten der Vergangenheit stellen.
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:05:43 „Übrigens, jetzt gerade ins Kino gekommen, Salem Slot, Brennen muss Salem. Ich gehe morgen rein ins Kino, ich schaue es mir an.“
Aktuelle Kinoverfilmung von Stephen Kings Roman 'Brennen muss Salem'. Sabine Rückert kündigt an, den Film am nächsten Tag im Kino anzuschauen.
Die Hexenjagd
Arthur Miller
Arthur Millers »Die Hexenjagd« ist ein Klassiker der Theaterliteratur, der die historischen Hexenprozesse von Salem 1692 dramatisiert. Das Stück funktioniert als Parabel auf die McCarthy-Ära und die politischen Verfolgungen in den USA. Es zeigt, wie Angst, Massenhysterie und Falschbeschuldigungen zu Unrecht führen und bleibt damit zeitlos relevant für das Verständnis ideologischer Verfolgung.
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:10:29 „Dann gibt es sehr große Literatur über Salem. Sie werden wahrscheinlich von Arthur Miller die Hexenjagd kennen. Das ist ein Theaterstück, das praktisch jeder kennt. Das haben wir in der Schule alle schon gelesen. Da geht es um den Hexenprozess in Salem.“
Sabine Rückert stellt die wichtigsten Werke über die Hexenprozesse von Salem vor. Arthur Millers Theaterstück 'Die Hexenjagd' (The Crucible) wird als Klassiker genannt, den fast jeder aus der Schule kennt. Sie erklärt, dass Miller die historischen Hexenprozesse als Parabel auf die McCarthy-Ära nutzte.
Die Hexen von Salem
· 1957
Salem, Massachusetts, im Jahre 1692. Die schottisch-englischen Puritaner führen ein kärgliches Kolonistenleben, das durch ihre strengen religiösen Sitten zusätzlich erschwert wird. Die Farmersfrau Elisabeth Proctor huldigt einer besonders strengen Frömmigkeit, so daß es der jungen Abigail leicht fällt, deren Ehemann John zu verführen. Um John ganz für sich zu haben, bezichtigt sie Elisabeth der Hexerei, was den Scheiterhaufen bedeutet.
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:11:31 „Dann wurde die Geschichte auch verfilmt. Es gibt einen Film mit Simone Signoret und Yves Montand, die Hexenjagd, die Hexen von Salem heißt es.“
Im Rahmen der Vorstellung wichtiger Medienwerke über Salem erwähnt Rückert die Verfilmung mit Simone Signoret und Yves Montand. Der Film basiert auf dem Stoff der Hexenprozesse von Salem.
Das Haus mit den sieben Giebeln
Nathaniel Hawthorne · 2023
Der Roman untersucht die Nachwirkungen der Hexenprozesse von Salem und die Schuld, die zwischen Generationen weitergegeben wird. Er folgt den Nachfahren sowohl der Verfolgten als auch der Richter, die diese Verfolgungen durchgeführt haben. Die Geschichte erforscht, wie historische Schuld und Schande eine Familie prägen und über Generationen hinweg nachwirken.
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:11:52 „Dann gibt es das berühmte Buch, Das Haus mit den sieben Giebeln. Da geht es um Nachfahren der Hexen, der Verfolgten und der Hexenverfolger von Nathaniel Hathrone. Und dieser Hathoron ist der Nachfahre eines der Richter, eines dieser Blutrichter, der sich dann die Schreibweise hatte geändert, um sich von seinem Vorfahren, von seinem entsetzlichen Vorfahren zu distanzieren.“
Rückert stellt Nathaniel Hawthornes Roman vor, der die Nachwirkungen der Hexenprozesse von Salem thematisiert. Sie erklärt den biografischen Hintergrund: Hawthorne war selbst Nachfahre eines der Richter und änderte die Schreibweise seines Namens, um sich von diesem Vorfahren zu distanzieren.
Brennen muss Salem (Salem's Lot)
Stephen King · 2024
Nach vielen Jahren kehrt der Schriftsteller Ben Mears (Lewis Pullman) in seine alte Heimat nach Jerusalem’s Lot, von den Einheimischen nur Salem’s Lot genannt, zurück. Als Kind erlebte Ben Schauerliches im Marsten-Haus, von dem man sich sagt, dass es dort spukt. Nun will er das Haus als Inspirationsquelle für sein neues Buch nutzen und sich endlich den Ängsten der Vergangenheit stellen.
🗣 Sabine Rückert empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:12:29 „Übrigens, jetzt gerade ins Kino gekommen, Salem Slot, Brennen muss Salem. Ich gehe morgen rein ins Kino. Ich schaue es mir an.“
Sabine Rückert erwähnt die aktuelle Kinoverfilmung von Stephen Kings Roman 'Brennen muss Salem' (Salem's Lot). Sie kündigt an, den Film am nächsten Tag im Kino anzuschauen. Die Buchvorlage wurde bereits separat erwähnt.
Des Teufels tiefe Spuren
Sabine Rückert
Der Artikel ist eine Reportage zum 300. Jahrestag des Hexenwahns in Salem, Massachusetts. Die Autorin Sabine Rückert recherchierte vor Ort und beschreibt, wie die historischen Verfolgungen noch immer in der Region nachwirken und das Selbstverständnis der Menschen prägen.
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:13:02 „Des Teufels tiefe Spuren hieß der Text.“
Andreas Sentker liest aus einem Text vor, den Sabine Rückert 1992 als freie Mitarbeiterin der ZEIT geschrieben hat – ein Reportage-Text über den 300. Jahrestag des Hexenwahns in Salem, für den sie vor Ort recherchierte. Der Artikel erschien im Ressort 'Modernes Leben'.
Tanz der Verzauberten
Nari Hong
Orchestrales Arrangement, das Werkmotive von Claude Debussy, Maurice Ravel und Jean-Philippe Rameau vereint. Ein speziell komponiertes Werk, das französische Kompositionstechniken zu einer neuen Einheit verwebt.
🗣 Andreas Sentker referenziert bei ⏱ 00:14:42 „Jetzt lassen wir uns zunächst einmal von Musik verzaubern. Tanz der Verzauberten heißt das Arrangement von Nari Hong. Und Sie werden Motive erkennen von Claude Debussy, von Maurice Ravel und von Jean-Philippe Rameau.“
Andreas Sentker kündigt ein Musikstück an, das Nari Hong speziell für diesen Konzertabend arrangiert hat. Es vereint Motive dreier Komponisten zu einem eigenständigen Arrangement für das Ensemble des Deutschen Symphonieorchesters.
Memorable Providences Relating to Witchcraft and Possessions
Cotton Mather
Goody Ann Glover († 16. November 1688 in Boston) war die letzte Person, die in Boston als Hexe gehängt wurde. Der Fall war zu dem Zeitpunkt ein Einzelfall, in Massachusetts hatte es bis dahin im ganzen 17. Jahrhundert etwa zehn Fälle gegeben. Wenige Jahre nach ihrem Tod kam es 1692 zu der großen Welle der Hexenprozesse von Salem, die sich vom nahe gelegenen Salem aus auch bis Boston ausbreitete. Für viele dortige Fälle wurde Ann Glovers Prozess als Blaupause genommen.
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:34:30 „Hat ein Buch geschrieben, das auch eine große Rolle spielte dann und das in den 1680ern erschienen ist. Es nannte sich Memorable Providences Relating to Witchcraft and Possessions. Und das Buch spielt eine große Rolle für unsere Geschichte.“
Im Kontext der Vorgeschichte der Hexenprozesse erklärt Rückert die Rolle von Cotton Mather, Sohn des Harvard-Theologieprofessors Increase Mather. Sein Buch über Hexerei und Besessenheit aus den 1680er Jahren habe eine zentrale Rolle für die spätere Hexenverfolgung in Salem gespielt, da es den Glauben an Teufelswerk ideologisch untermauerte.
Ergotism: The Satan Loosed in Salem?
Linda Caporael
Linda R. Caporael schlägt vor, dass die Hexenverbrennungen von Salem 1692 durch Ergotismus ausgelöst wurden – eine Vergiftung durch mit dem Pilz Ergot verseuchtes Getreide, die Krämpfe, unkontrollierte Bewegungen und deliriöse Symptome verursacht. Die betroffenen Mädchen zeigten damals ungewöhnliche körperliche Anfälle und sensorische Erlebnisse, die Ärzte nicht erklären konnten; erst später deutete ein Arzt auf mögliche Hexerei hin. Caporaels These bietet einen physiologischen Rahmen, um zu verstehen, warum Tausende – Richter, Zeugen, Gemeindeglieder – diese Wahnvorstellungen teilten und in den Prozessen Tausende verurteilten, obwohl solche Prozesse in der Region vorher äußerst selten waren und überwiegend mit Freispruch endeten. Indem sie eine unerkannte körperliche Pathologie statt reiner Psychologie oder Betrug als Auslöser identifiziert, erklärt Caporael die rationale Teilnahme normaler Menschen an einer historischen Tragödie.
🗣 Andreas Sentker referenziert bei ⏱ 00:44:55 „Und die Linda Caporell, die das 1976 in einem Aufsatz als Hypothese aufgestellt hat, hat auch nochmal sehr genau hingeguckt. Kann es sein, dass gerade der Pfarrer aus bestimmten Regionen mit Getreide beliefert wurde und dass diese Mutterkornvergiftung schließlich die Ursache dieser Symptome war?“
Andreas Sentker stellt verschiedene medizinische Erklärungsansätze für die Anfälle der Mädchen in Salem vor. Linda Caporaels Aufsatz von 1976 vertrat die These, eine Mutterkornvergiftung (mit LSD-verwandten Alkaloiden) sei die Ursache gewesen. Die Hypothese war zeitweise populär, wurde aber von Historikern als nur teilweise stimmig bewertet.
Pibloktoq (Arctic Hysteria): A Construction of European-American Psychiatry
Ann Seller · 2017
"This book reflects anthropology's growing encounter with the key "pysch" disciplines (psychology and psychiatry) in theorizing and researching mental illness treatment and recovery. Khan summarizes new approaches to mental illness, situating them in the context of historical, political, psychoanalytic, and postcolonial approaches, and encouraging readers to understand how health, illness, normality, and abnormality is constructed and produced.
🗣 Andreas Sentker referenziert bei ⏱ 00:46:30 „Aber auch diese Theorie, 1990 aufgestellt von Ann Seller in einem 26-seitigen Aufsatz begründet, wurde dann von Historikern zerrissen. Und Lyle Dick, der Historiker Lyle Dick, sagt, das ist ein schlichtes Phantomphänomen.“
Als zweite medizinische Hypothese stellt Andreas Sentker Ann Sellers Aufsatz von 1990 vor, der die Salem-Symptome mit 'Pibloktoq' (arktischer Hysterie) erklären wollte — einer angeblichen Krankheit unter Inuit durch Licht- und Calciummangel. Der Historiker Lyle Dick widersprach und bezeichnete Pibloktoq selbst als Phantomphänomen.
Die Bibel
Die Bibel als Klassiker der Weltliteratur und religiöses Fundament – ein Werk, das in westlichen Kulturen ständig zitiert wird, vielen Menschen aber weitgehend unbekannt bleibt. Jan Böhmermann nennt sie als eine seiner größten Wissenslücken und beschreibt das Unbehagen, nicht mitreden zu können, wenn andere Bibelreferenzen einbauen. Eine Anleitung zum Nachschlagen für alle, die ihre Kulturkompetenz erweitern möchten.
🗣 Sabine Rückert erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:51:16 „Man muss sich das so vorstellen, dass es da nicht sehr viel Lektüre gab. Man konnte die Bibel lesen oder man konnte eben das Buch lesen, in dem detailliert beschrieben wurde, woran man einen von einer Hexe Befallenen erkennt.“
Sabine Rückert erwähnt die Bibel als eines von nur zwei verfügbaren Büchern im puritanischen Salem. Sie dient als Kontrast zu Cotton Mathers Hexenbuch — die Bewohner hatten kaum andere Lektüre, was die enorme Wirkung des Hexenbuches auf die Bevölkerung erklärt.
Im Garten der Feen
Nari Hong
Nari Hongs Arrangement von Maurice Ravels klassischem Stück „Im Garten der Feen" aus der Suite „Rara Avis". Die Neukomposition wurde eigens für einen Konzertabend gestaltet und bietet eine zeitgenössische Interpretation des französischen Ravel-Werks. Das Arrangement zeigt Hongs innovative Herangehensweise an klassische Klaviermusik.
🗣 Unbekannt referenziert bei ⏱ 00:56:07 „Und so heißt die kleine Suite, die wir jetzt hören, arrangiert von Nari Hong, im Garten der Feen.“
Teil der Suite 'Rara Avis' mit Motiven von Maurice Ravel, arrangiert von Nari Hong für den Konzertabend.
Ma mère l'Oye: Le jardin féerique (Im Garten der Feen)
Maurice Ravel
Märchenhafte Klaviersuite mit impressionistischer Eleganz, die eine verzauberte Gartenlandschaft malt. Das Stück besticht durch filigrane Harmonien und poetische Tonmalerei – zartes, schwebendes Klanggewebe für Momente der Kontemplation.
🗣 Andreas Sentker referenziert bei ⏱ 00:57:39 „Maurice Ravel hatte zeitlebens einen Spitznamen. Seltener Vogel, rara Avis. Und so heißt die kleine Suite, die wir jetzt hören, arrangiert von Nari Hong, Im Garten der Feen.“
Andreas Sentker leitet die musikalische Pause zwischen den Gesprächsteilen ein, indem er Maurice Ravels Suite vorstellt. Er erwähnt Ravels Spitznamen 'Rara Avis' (seltener Vogel) und das Arrangement von Nari Hong. Das Stück 'Im Garten der Feen' stammt aus Ravels Suite 'Ma mère l'Oye' (Mutter Gans).
Bilder einer Ausstellung
Modest Mussorgski
"Bilder einer Ausstellung" ist ein klassisches Klavierwerk des russischen Komponisten Modest Mussorgski aus dem 19. Jahrhundert. Im Podcast wird das Stück nach einer Pause gespielt und dient als künstlerische Überleitung zum Gesprächsthema der Hexenprozesse von Salem. Das Werk gilt als Meisterwerk der Musikgeschichte und Beispiel für russische Romantik.
🗣 Andreas Sentker erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:30:34 „Sie haben es gewiss erkannt, Modest muss rausgehen, Bilder einer Ausstellung.“
Nach der zweiten Pause identifiziert Andreas Sentker das gerade gespielte Musikstück als Mussorgskis 'Bilder einer Ausstellung'. Die Erwähnung dient als Überleitung zurück zum Gespräch über die Hexenprozesse von Salem.
Horizon
Kevin Costner · 2024
Horizon ist ein Western von Kevin Costner, der brutale Konfrontationen zwischen Siedlern und Ureinwohnern in Nordamerika zeigt. Sabine Rückert nutzt den Film als Vergleich, um ihren Zuhörern die Gewalt der Ureinwohner-Angriffe auf die Siedler in Maine anschaulich zu vermitteln. Die Erwähnung verdeutlicht die historischen Wirren und Brutalität dieser Periode.
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 01:31:21 „Hast du den Film Horizon gesehen von Kevin Costner? Ja. So musst du dir das vorstellen. Also es ist wirklich entsetzlich.“
Sabine Rückert beschreibt die brutalen Angriffe der Ureinwohner auf die Siedler in Maine, die Reverend Burroughs überlebte. Um ihren Zuhörern ein Bild dieser Gewalt zu vermitteln, verweist sie auf Kevin Costners Western-Film als visuelle Referenz.
Sweet Snedeker Avenue
Nari Hong
Ein Arrangement, das Motive des amerikanischen Komponisten George Gershwin verwebt und die Heimat seines künstlerischen Vermächtnisses würdigt. Das Stück verbindet Jazz-Einflüsse mit klassischen Elementen und schafft eine nostalgische Hommage an Gershwins kulturelles Erbe.
🗣 Andreas Sentker referenziert bei ⏱ 02:07:26 „George Gershwin, geboren in der Snedeker Avenue. Und darum hat Nari Hong ihr Arrangement von Gershwins Motiven die Sweet Snedeker Avenue genannt.“
Zum Abschluss der Veranstaltung stellt Andreas Sentker ein Musikstück vor, das auf Motiven von George Gershwin basiert. Nari Hong hat daraus ein eigenes Arrangement geschaffen, das nach Gershwins Geburtsstraße benannt ist.
Bugler's Holiday
Leroy Anderson
Leroy Anderson * 29. Juni 1908 in Cambridge, Massachusetts; † 18. Mai 1975 in Woodbury, Connecticut war ein US-amerikanischer Komponist. Der Sohn schwedischer Eltern erhielt bereits als Kind Klavierunterricht von seiner Mutter, einer Organistin. Er bildete sich fort bei Henry Gideon am New England Conservatory of Music, lernte Klavier, Posaune, Komposition, Orgel und Kontrabass und studierte ab 1926 an der Harvard-Universität bei Walter Spalding Theorie
🗣 Andreas Sentker referenziert bei ⏱ 02:07:51 „Leroy Anderson, das war ein US-amerikanischer Komponist, bekannt durch sehr kurze Konzertstücke, die er ab 1936 für das Boston Pops Orchestra komponierte. Und es gibt ein Stück, das ist total populär, weil es quasi an jedem Unabhängigkeitstag in den USA zu fast jedem Konzertprogramm jedes Festes gehört. Das ist Bugglers Holiday.“
Andreas Sentker kündigt das Schlussstück der Veranstaltung an. Er beschreibt Leroy Andersons Komposition als typisch amerikanisches Konzertstück, das traditionell am Unabhängigkeitstag gespielt wird und als perfekter musikalischer Rausschmeißer dient.