Arbeit
19 Medien · 3 Episoden
Medien (19)
Arbeit verteidigt (Arbeitsbuch analog zu Frankfurt)
Thomas Vašek · 2013
Der Publizist argumentiert, dass Arbeit fundamental für ein sinnvolles Leben ist. Analog zu Harry Frankfurts Philosophie zeigt er, wie Arbeit nicht nur materielle Sicherheit schafft, sondern auch Gründe gibt, Struktur in den Alltag bringt und Menschen durch gegenseitige Verpflichtung verbindet. Eine philosophische Verteidigung der Arbeit im 21. Jahrhundert.
Arbeit verteidigt (Buch über Arbeit)
Thomas Vazek · 2013
Das wahre Leben beginnt nicht erst nach Feierabend Hier ist es: Ein positives Buch über Arbeit! Der Burnout-Debatte stellt Thomas Vašek die These entgegen, dass Arbeit nicht per se krank macht. Sie bindet in die Gesellschaft ein, stiftet Sinn und gibt Struktur. Die Work-Life-Balance dagegen ist ein Selbstbetrug, da sie den Arbeitnehmer nicht als handelndes Subjekt betrachtet und suggeriert, das wahre Leben beginne erst nach Feierabend.
Arbeiter die Fabrik verlassen
Harun Farocki · 1995
Harun Farockis Kunstfilm beobachtet den Moment um 14:30 Uhr, wenn Arbeiter die Fabrik verlassen. Der deutsche Filmemacher dokumentiert auf reduktive Weise die Massenabfertigung von Arbeitern, die sich täglich durch Zäune und Tore bewegen – ein alltäglicher Moment, der die Rhythmen der Industrieproduktion sichtbar macht. Das Werk untersucht, wie Fabrikarbeit als kollektive, zeitlich strukturierte Erfahrung organisiert ist.
Der arbeitende Souverän
Axel Honneth · 2023
Welche Rolle spielt die Organisation von Arbeitsverhältnissen für die Bestandssicherung eines demokratischen Gemeinwesens? Dieser Frage geht Axel Honneth in seiner großen Monografie nach, deren Schlüsselbegriffe »gesellschaftliche Arbeit« und »soziale Arbeitsteilung« sind. Honneths zentrale These lautet: Die Teilnahme an der demokratischen Willensbildung ist an die Voraussetzung einer transparent und fair geregelten Arbeitsteilung gebunden. Dass das heute nicht in ausreichendem Maß der Fall ist,
Economic Possibilities for our Grandchildren
John Maynard Keynes · 2013
This book introduces a refreshing perspective to the discussion on the barriers to economic development in third world countries. It is one of the rare moments when the pursuit of self- interest by developed nations is held accountable for slow development in third world countries. David Tataw, PhD, MMIS,MPA,FACHE
Frisch an die Arbeit (ZEIT-Podcast)
ZEIT
Alle 14 Tage stellen Hannah Scherkamp, Elise Landschek und Daniel Erk spannenden Persönlichkeiten aus Kultur, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft Fragen über ihr persönliches Verhältnis zu ihrer Arbeit. Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT: www.zeit.de/podcast-abo
Glück statt Geld
Das Buch untersucht die veränderten Lebensansprüche der Millennials in Bezug auf Arbeit. Während frühere Generationen Karriere und hohes Einkommen anstrebten, priorisieren junge Arbeitnehmer heute Freizeit, Sabbaticals und flexible Arbeitsmodelle wie Teilzeitarbeit. Der Autor zeigt auf, dass das klassische Ideal von Karriereaufstieg an Bedeutung verliert und sich gesellschaftliche Wertvorstellungen zum Thema Arbeit grundlegend verschieben.
Im Minusbereich
Jana Costas · 2023
In der Regel sieht man nur die Spuren ihrer Arbeit. Oder eben: keine Spuren. Schließlich haben Reinigungskräfte über Nacht die Kaffeeränder vom Schreibtisch gewischt. Sie verrichten anstrengende Tätigkeiten, erhalten aber wenig Anerkennung und werden oft schlecht bezahlt. Jana Costas hat sich einem Reinigungsteam am Potsdamer Platz angeschlossen. Unter dem glitzernden Komplex liegt der Minus-Bereich: vier Stockwerke mit labyrinthischen Gängen und fensterlosen Räumen.
Immer mehr ist nicht genug!
John Naish · 2013
Ich arbeite, also bin ich? - Ein Plädoyer für einen neuen Umgang mit unserer Arbeit. Hegel sah die berufliche Tätigkeit des Menschen als wesentlichen Aspekt seiner Identität und Freiheit, während Adam Smith den Beruf als einen modernen Tauschhandel sah: Der Mensch verkauft seine Arbeitskraft an das beste Angebot.
Interview mit Oliver Welke in der Süddeutschen Zeitung
Oliver Welke, Moderator der "Heute-Show" im ZDF, berichtet beim Wirtschaftsgipfel der Süddeutschen Zeitung in Berlin über die aktuellen Forderungen von Bundeskanzler und Unternehmern, die Deutschen müssten wieder mehr arbeiten. Der 59-Jährige erzählte eine Episode aus seinem Supermarkt in Bonn, wo ihn ein anderer Kunde während der Sommerpause seiner Sendung vorhaltend fragte, ob er endlich wieder Lust auf Arbeit habe. Mit seinem Zitat "Ich würde auch nicht mit uns reden" spielt Welke humorvoll darauf an, dass die Kritik an mangelnder Arbeitsbereitschaft auch gegen Fernsehmoderatoren mit langen Pausen gerichtet wird.
Interview mit der 100-jährigen Barfrau
Lena Nient
Zum 25. Jubiläum von Ulrike Folkerts als Tatort-Kommissarin Lena Odenthal erhält diese die junge Fallanalytikerin Johanna Stern zur Seite gestellt, die mit FBI-Erfahrung und Wettkampfhärte deutlich dynamischer wirkt als die erfahrene, müde wirkende Odenthal. Der Kriminalkritiker Holger Gertz kritisiert, dass die Episode zwar textlich solider ist als andere Ludwigshafener Fälle, ihre zentrale Idee – die psychologische Bedrohung einer ausgebrannten Frau durch junge, ehrgeizige Kolleginnen – aber zu plakativ und vorhersehbar umgesetzt wird. Der zugrundeliegende Fall ist handelsüblich: ein Mord unter Eifersucht und Fremdgehen mit bizarrer Komponente. Trotz philosophischer Ansätze zum Thema Altern vermisst Gertz echte psychologische Tiefe hinter der oberflächlichen Umsetzung der führenden Idee.
Jäger, Hirten, Kritiker – Eine Utopie für die digitale Gesellschaft
Richard David Precht · 2018
Dass unsere Welt sich gegenwärtig rasant verändert, weiß inzwischen jeder. Doch wie reagieren wir darauf? Die einen feiern die digitale Zukunft mit erschreckender Naivität und erwarten die Veränderungen wie das Wetter. Die Politik scheint den großen Umbruch nicht ernst zu nehmen. Sie dekoriert noch einmal auf der Titanic die Liegestühle um. Andere warnen vor der Diktatur der Digitalkonzerne aus dem Silicon Valley.
Métamorphoses du travail (Kritik der ökonomischen Vernunft)
André Gorz · 2023
Cela ne s'appelait pas encore la "mondialisation libérale", que déjà André Gorz, voilà bientôt vingt ans, en pionnier critique d'une rare intelligence analytique, dénonçait la croyance quasi religieuse que 'plus vaut plus', que toute activité - y compris la maternité, la culture, le loisir - est justiciable d'une évaluation économique et d'une régulation par l'argent.
Nur zwei Dinge
Gottfried Benn
Kurzes Gedicht über das Paradox von Arbeit und Glück. These: »Dumm sein und Arbeit haben, das ist das Glück.« Das Werk hinterfragt romantische Vorstellungen intellektuellen Glücks und setzt stattdessen auf die Tugend der Einfachheit gepaart mit Tätigkeit.
Rede über Arbeit
Volker Gerhardt · 2011
Keine ausführliche Beschreibung für "Pareto - Zywicki" verfügbar.
Sie nannten es Arbeit
James Suzman · 2021
VOM FAUSTKEIL ZUM HANDY - DIE GESCHICHTE DER MENSCHHEIT NEU ERZÄHLT Heute bestimmt unsere Arbeit, wer wir sind, und das rastlose Konsumieren gilt als natürliche Eigenschaft des Homo Sapiens. Doch das war nicht immer so. James Suzman legt eine andere Geschichte der Menschheit vor, die zeigt, wie die Arbeit von uns Besitz ergreifen und unser Leben dominieren konnte. Doch wenn unsere Art zu arbeiten ein Produkt unserer Geschichte ist, dann lässt sie sich auch verändern.
Vita activa oder Vom tätigen Leben
Hannah Arendt · 2020
WAS TUN, WENN WIR TÄTIG SIND? » Vita activa« im ursprüngliche Sinne meint Arbeiten, Herstellen und Handeln. Hannah Arendts umfassende Analyse gilt vor allem diesen drei Grundtätigkeiten. Sie untersucht darüber hinaus, wie sie sich im Laufe der Geschichte bis in die Neuzeit hinein zu verhalten haben. Hannah Arendts Auseinandersetzung mit dem Fetisch Arbeit und Konsum in der modernen Arbeitsgesellschaft im Zusammenhang mit dem Niedergang einer Kultur der politischen Öffentlichkeit bildet den Kern ...
Work-Life-Woislaw / Warum Arbeit glücklich macht
Thomas Vasek · 2013
Das wahre Leben beginnt nicht erst nach Feierabend Hier ist es: Ein positives Buch über Arbeit! Der Burnout-Debatte stellt Thomas Vašek die These entgegen, dass Arbeit nicht per se krank macht. Sie bindet in die Gesellschaft ein, stiftet Sinn und gibt Struktur. Die Work-Life-Balance dagegen ist ein Selbstbetrug, da sie den Arbeitnehmer nicht als handelndes Subjekt betrachtet und suggeriert, das wahre Leben beginne erst nach Feierabend.
Working Class
Julia Friedrichs · 2021
Gewinner und Verlierer im Ungleichland – eine schonungslose Analyse der sozialen Ungerechtigkeit in Deutschland Journalistin und Autorin Julia Friedrichs hinterfragt mit ihrem beeindruckenden und aufrüttelnden Sachbuch "Working Class: Warum wir Arbeit brauchen, von der wir leben können" die Wohlstandsillusion. In Zeiten der prekären Arbeitsverhältnisse und des Lohndumpings ist der Vermögensaufbau aus eigener Kraft für die meisten Bundesbürger unmöglich.