Die Merkel-Republik: Das Ende der Debattenkultur ist ein düsteres Resultat dieser Kanzlerinnenjahre

Artikel über Merkel und gesellschaftliche Veränderungen

Susanne Gaschke

Susanne Gaschkes Artikel untersucht Merkels Vermächtnis für die deutsche Debattenkultur als Teil der Artikelserie "Die Merkel-Republik". Mit humorvoller Ironie listet Gaschke zunächst Gesellschaftsveränderungen auf, für die die Kanzlerin nicht verantwortlich ist – etwa der Anstieg der Tätowierten oder der Rückgang von Kirchenmitgliederzahlen – um dann zum Kern des Arguments zu kommen: Merkels autoritärer Regierungsstil, der Politik als Obrigkeit verkündet statt sie zu debattieren, hat die politische Debattenkultur in Deutschland nachhaltig verändert und geschwächt. Gaschke argumentiert, dass diese Veränderung der Diskussionskultur ein düsteres Resultat der 16 Kanzlerjahre darstellt.

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Artikel über Merkel und gesellschaftliche Veränderungen

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Erwähnungen (1)

Lanz & Precht
🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:17:31
„Susanne Gaschke hat neulich in der Welt was sehr Lustiges geschrieben. Sie sagte, seit Merkels Amtsübernahme 2005 sind eine Menge Dinge passiert, für die sie nicht verantwortlich ist. Und sie wies darauf hin, dass zum Beispiel seitdem die Zahl der Tätowierten signifikant gestiegen ist, während die Zahl der Kirchenmitglieder signifikant gesunken ist.“

Markus Lanz zitiert einen humorvollen Artikel von Susanne Gaschke in der Welt, der all die gesellschaftlichen Veränderungen auflistet, die während der Ära Merkel stattfanden, ohne dass die Kanzlerin dafür verantwortlich war – vom Anstieg der Tätowierten bis zum Verschwinden der Videotheken. Es dient als launige Einleitung für die Diskussion über den tiefgreifenden Wandel der Merkel-Jahre.

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