Vom Kaukasus nach Kasachstan
Artikel über von Stalin verschleppte Völker im Nordkaukasus
Als Strafaktion für die angebliche Kollaboration mit deutschen Besatzungstruppen wurden unter Stalin ganze Völker umgesiedelt. Die Spätfolgen dieser Deportationen wirken bis heute nach.
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„Aber ich habe hier in der Neuen Züricher Zeitung einen Artikel gefunden von 2014. Da geht es um die von Stalin verschleppten Völker, die dann aus dem Nordkaukasus, die dann wieder zurückkamen.“
Sabine Rückert zieht eine historische Parallele zwischen der Rückkehr der Juden aus dem babylonischen Exil und der Rückkehr deportierter Völker im Nordkaukasus nach Stalins Tod. Der NZZ-Artikel von 2014 beschreibt, wie zwischen 1943 und 1944 rund 700.000 Personen aus Südrussland vertrieben wurden und in den späten 50er Jahren zurückkehren durften — nur um festzustellen, dass ihre Häuser und Felder inzwischen von anderen besetzt waren. Die Parallele verdeutlicht die zeitlosen Konflikte bei Rückkehr aus dem Exil.
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