Beschränkung der Redefreiheit an Hochschulen
Matthias Revers, Richard Traunmüller
Die Studie von Revers und Traunmüller (2020) untersucht die Redefreiheit an Hochschulen. Sie befragten etwa 1000 Studierende zu ihrer Toleranz bei abweichenden Meinungen zu Islam, Geschlecht und Zuwanderung – mit besorgniserregendem Ergebnis: Ein Drittel der Befragten möchte entsprechende Bücher aus Bibliotheken entfernen. Die Studie belegt eine problematische Verengung des Meinungskorridors im akademischen Raum.
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„Ich habe mal eine Studie in die Hände gekriegt von zwei Sozialwissenschaftlern, Matthias Revers und Richard Traunmüller, die eine Studie gemacht haben über die Beschränkung der Redefreiheit. Die ist im September 2020 erschienen in einer Kölner Zeitschrift für Sozialpsychologie und haben sich Hochschulen angeguckt, genau zu dem Thema.“
Im Gespräch über die zunehmende Verengung des Meinungskorridors und die Schwierigkeit, kontroverse Themen offen anzusprechen, zitiert Lanz eine Studie von Revers und Traunmüller. Der Befund zeigt, dass knapp 1000 befragte Studierende abweichende Meinungen zu Islam, Geschlecht und Zuwanderung an Hochschulen nicht dulden wollen – ein Drittel möchte sogar entsprechende Bücher aus Bibliotheken entfernen. Lanz nutzt die Studie als Beleg für eine besorgniserregende Intoleranz im akademischen Milieu.
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