The Future of Employment: How Susceptible Are Jobs to Computerisation?
Carl Benedikt Frey, Michael A. Osborne
Einflussreiche Studie der Universität Oxford untersucht, welche Berufe durch Automatisierung und Computerisierung gefährdet sind. Frey und Osborne prognostizieren mit bemerkenswert hoher Genauigkeit den massiven Jobverlust durch Robotisierung und künstliche Intelligenz.
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„Du zitierst da Studien, unter anderem diese berühmte Oxford-Studie, die mit erstaunlicher Präzision eigentlich schon vor vielen Jahren vorhergesagt hat. Auch in Amerika ist ja immer so die Blaupause für das, was dann mit Verzögerung von ungefähr fünf bis zehn Jahren dann auch bei uns ankommt. Die haben das eigentlich so prophezeit und im Grunde ist das mit großer Präzision eingetroffen, sogar noch mehr als eigentlich ursprünglich angenommen.“
Lanz verweist auf die bekannte Oxford-Studie von Frey und Osborne (2013), die prognostizierte, welche Berufe durch Automatisierung gefährdet sind. Er betont, dass die Vorhersagen mit erstaunlicher Genauigkeit eingetroffen seien – in den USA seien bereits Millionen Arbeitsplätze durch Robotisierung weggefallen. Die Studie dient als empirische Untermauerung für Prechts These vom massiven Jobverlust durch die vierte industrielle Revolution.
„So, dann habe ich auch nicht mehr weiter darüber nachgedacht und dann habe ich mich ja angefangen, mit der Digitalisierung zu beschäftigen. Und eben auch so vor acht Jahren, neun Jahren, so angefangen, Arbeitsmarktstudien zu lesen. Das war ja gerade die Zeit, wo die berühmte Oxford-Studie rauskam.“
Precht verweist auf die einflussreiche Oxford-Studie von Frey und Osborne (2013), die prognostizierte, dass 47% aller US-Arbeitsplätze durch Automatisierung gefährdet seien. Er beschreibt, wie diese Studie und weitere Arbeitsmarktforschung ihn dazu brachten, seine anfängliche Skepsis gegenüber dem bedingungslosen Grundeinkommen zu überdenken und sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen.
„ein Stichwort ist auch diese Oxford-Studie, über die wir beide uns schon öfter unterhalten haben“
Die Oxford-Studie von 2013 ist ein zentrales Thema der Episode – Lanz und Precht prüfen gemeinsam, welche der damaligen Prognosen zur Automatisierung von Berufen eingetroffen sind
„Also bei all den Hochrechnungen über die Zukunft berühmt die Oxford-Studie über die Zukunft der Arbeit von 2012 schon ganz oft zitiert. Danach haben gerade diese Verwaltungsjobs eigentlich überhaupt keine Zukunft.“
Precht verweist auf die berühmte Oxford-Studie von Frey und Osborne, um seine These zu untermauern, dass Verwaltungsjobs durch KI bedroht sind. Er nutzt sie als Kontrastfolie: Die Studie prognostizierte das Ende vieler White-Collar-Jobs, doch paradoxerweise arbeiten heute mehr Menschen in deutschen Verwaltungen als vor 10 oder 20 Jahren.
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