Bleibefreiheit
Eva von Redecker
Das von der Forschung vernachlässigte und kontrovers diskutierte späte Gedicht Hölderlins An die Madonna ist eine elegische Hymne, in der Hölderlin seiner Dichtung eine poetologische Neuorientierung gibt, die dem Geist der Zeit zwischen 1800 und 1805/06 entspricht. Die Studie weist nach, dass Hölderlin dem Lyrischen die neue Aufgabe zuweist, im Bild der Madonna als neue „Mythe“ die Ideale der Französischen Revolution mit der geschichtlichen Realität zu „versöhnen“ gegen eine sich immer regressiv...
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„Es beschreibt Simone de Beauvoir auch in einem Roman, darauf hat mich gerade Eva von Redecker in ihrem Buch Bleibefreiheit hingewiesen. In einem Roman, der heißt glaube ich Fosca, erzählt sie von einem Renaissance-Fürsten, der unsterblich wird.“
Ijoma Mangold erwähnt Eva von Redeckers Buch Bleibefreiheit als Quelle, die ihn auf einen Roman von Simone de Beauvoir aufmerksam gemacht hat. Er nutzt die Referenz im Kontext seines Arguments, dass Endlichkeit die Voraussetzung für Sinnstiftung im Leben ist.
„Und eben nach oben und nicht, du nimmst ein Wort von Eva von Rediger, Bleibefreiheit. Was ein sehr, sehr schönes Wort ist, finde ich. Und hast du dich da schon eingerichtet?“
Im Gespräch über das Hochplateau der Lebensmitte und die Frage, ob man immer weiter aufsteigen muss, greift Matze Hielscher den Begriff der Bleibefreiheit auf, den Barbara Bleisch in ihrem Buch von der Philosophin Eva von Redecker übernommen hat. Das Konzept beschreibt die Freiheit, nicht mehr ständig Neues werden zu müssen, sondern sich im Erreichten einzurichten.
„Ich habe jetzt mit der Barbara Bleisch gesprochen, die spricht in ihrem Buch, das kommt auch nicht von ihr, sondern von Eva von Rediger meine ich, von der Bleibefreiheit. Das fand ich ein wunderschönes Wort.“
Matze Hielscher bringt das Konzept der 'Bleibefreiheit' ins Gespräch — die bewusste Entscheidung zu bleiben statt weiterzuziehen. Er ordnet den Begriff Eva von Redecker zu und findet ihn wunderschön, weil er genau beschreibt, was Hans Sigl mit seiner langjährigen Treue zum Bergdoktor lebt.
„Ich habe ein total schönes Zitat von einer Frau gefunden, die du mir beigebracht hast sozusagen, Eva von Redecker. Die hat gesagt, wir sind daran gewöhnt, die Welt zu verlieren. Das ist unsere Form, in ihr zu leben.“
Matze Hielscher eröffnet das Gespräch mit Maja Göpel über die aktuelle Weltlage, indem er ein Zitat von Eva von Redecker anführt. Das Zitat dient als thematischer Ausgangspunkt für die Frage, wann man zuletzt das Gefühl hatte, die Welt zu gewinnen statt sie zu verlieren. Es wird kein konkreter Buchtitel genannt, die Formulierung passt jedoch zu Eva von Redeckers philosophischem Werk über Freiheit und Verlust.
„ich kenne sie, weil ich sie unbedingt hier sprechen will, weil sie auch dieses tolle Buch Bleibefreiheit geschrieben hat“
Matze Hielscher erwähnt ein weiteres Buch von Eva von Redecker, das er kennt und schätzt
„Eva von Redecker führt da diese These, die sehr beliebte These nochmal vor, dass der Faschismus sich heute auch in Form eines exzessiven Kapitalismus wieder in Szene gesetzt hat.“
Mangold nennt Eva von Redecker als prominente Vertreterin der These, dass heutiger Kapitalismus eine Form von Faschismus sei. Er ordnet das skeptisch als linkes Standardrepertoire ein, was Weisbrod ihm gleich darauf vorhält.
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