Harry Potter

J. K. Rowling · 2024

Harry Potter is leaving Privet Drive for the last time. But as he climbs into the sidecar of Hagrid’s motorbike and they take to the skies, he knows Lord Voldemort and the Death Eaters will not be far behind. The protective charm that has kept him safe until now is broken. But the Dark Lord is breathing fear into everything he loves.

Harry Potter

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Erwähnungen (38)

Alles gesagt?
🗣 Robert Habeck erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:07:12
„Wir hatten noch mehr Haustiere und die wurden immer nach den Fabelwesen bei Harry Potter und bei Erebon usw. Wie hießen die anderen? Hermine hieß eine noch.“

Habeck erzählt, dass seine Familie die Haustiere nach Figuren aus Fantasy-Büchern benannt hat. Eine Katze hieß Hermine – nach der Harry-Potter-Figur. Die Bücher werden als kultureller Bezugspunkt der Familie erwähnt.

Alles gesagt?
🗣 Jutta Allmendinger referenziert bei ⏱ 03:00:53
„Die Hermine Granger jedenfalls, die hat auch ihre Leistungsfächer doppelt belegen können. Und dann wurde sie doch gefragt bei Harry Potter, wie sie das finden konnte, dass sie alle Leistungsfächer doppelt belegt. Und dann hat sie ja gesagt, weil sie die Zeit falten kann.“

Allmendinger nutzt die Figur Hermine Granger aus Harry Potter als Stichwort in einer Rede über Thomas Sattelberger. Sie vergleicht dessen Fähigkeit, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun, mit Hermines magischer Fähigkeit, die Zeit zu falten, um doppelt so viele Kurse zu belegen. Es ist eines von drei Stichworten auf ihrem Redezettel.

Alles gesagt?
🗣 Rezo erwähnt beiläufig bei ⏱ 04:29:19
„Print beinhaltet die Bibel, Print beinhaltet Herr der Ringe und Harry Potter, Print beinhaltet den Metal Hammer, Print beinhaltet die Bravo, Print beinhaltet euch.“

Im selben Atemzug wie Herr der Ringe nennt Rezo Harry Potter als Beispiel für die enorme Bandbreite von Printmedien. Er argumentiert, dass niemand ernsthaft geglaubt haben kann, sein Video habe sich gegen alles Gedruckte gerichtet, da Print eben von Weltliteratur bis Boulevard alles umfasst.

Unter Pfarrerstöchtern
🗣 Johanna Haberer erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:16:21
„Man nimmt an, das ist ein Zeichen auf der Stirn, aber so wie bei Harry Potter vielleicht. Eine Narbe. So eine Art von Narbe könnte man annehmen.“

Bei der Diskussion über das Kainsmal – das Zeichen, das Gott dem Brudermörder Kain auf die Stirn setzt – greift Johanna Haberer zum Vergleich mit Harry Potters Blitznarbe, um das biblische Bild für heutige Hörer anschaulich zu machen.

Unter Pfarrerstöchtern
🗣 Johanna Haberer erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:25:52
„Harry Potter kann sich das nicht besser ausdenken. Und der Abraham steht da und Gott nimmt diese ganze magische Religionswelt, die ja da auch immer im Hintergrund ist, her, um dem Abraham zu schwören.“

Johanna Haberer vergleicht die magische Szene, in der Gott als zuckende Fackel zwischen Tierleichenteilen hindurchfährt, mit der Fantasy-Welt von Harry Potter. Der Vergleich dient dazu, die gruselige, magische Qualität dieses alttestamentlichen Bundesrituals zu unterstreichen.

Unter Pfarrerstöchtern
🗣 Johanna Haberer referenziert bei ⏱ 00:25:41
„Dieses wunderbare Motiv, das ist ja bei Harry Potter zum Beispiel. Harry Potter, der immer so diese Aura der Liebe seiner Mutter um sich hat. Und er kann gar nicht verlieren, weil im Augenblick, wo es am dunkelsten wird, erscheint ihm plötzlich die Kraft.“

Johanna Haberer vergleicht Freuds These über die Kraft mütterlicher Liebe mit dem Motiv in Harry Potter: So wie Jakob durch Rebekkas bedingungslose Liebe geschützt ist, trägt Harry Potter die schützende Aura der Liebe seiner Mutter, die ihn in den dunkelsten Momenten rettet. Der Vergleich illustriert, wie das biblische Motiv in der modernen Literatur weiterlebt.

Alles gesagt?
🗣 Juli Zeh erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:05:55
„Es klingt so wie so ein Professor aus Harry Potter oder so, aber das ist jetzt eine falsche Assoziation.“

Juli Zeh vergleicht das Klangbild des Wortes 'Hackamore' scherzhaft mit einem Professoren-Namen aus Harry Potter.

Unter Pfarrerstöchtern
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:15:06
„Bis heute wird jeder große Film, jedes große Buch, jeder große Entwicklungsroman läuft darauf hinaus, dass jemand auserwählt ist, ein Held, ein Romanheld, sagt man ja auch, bis hin zu Jesus, der da ja auch so eine Entwicklungsgeschichte durchmacht oder dann im Weiteren auch die Harry Potter-Geschichten sind ja auch letztlich nichts anderes als große Entwicklungsgeschichten, wo einer zu seiner inneren Größe findet und zu seiner Bestimmung findet.“

Sabine Rückert argumentiert, dass die Josef-Geschichte eine Blaupause für die europäische Heldenerzählung darstellt. Sie zählt Harry Potter als modernes Beispiel auf, in dem – wie bei Josef – ein Auserwählter zu seiner Bestimmung findet. Die Reihe dient als Beleg dafür, dass dieses biblische Erzählmuster bis heute wirkt.

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Ijoma Mangold erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:36:11
„Wie der große Schriftsteller Simon Rushdie, wie die Autorin von Harry Potter, J. K. Rowling und, und, und, wie heißt der, The Tipping Point?“

Mangold erwähnt J. K. Rowling über ihr bekanntestes Werk 'Harry Potter', um sie als eine der prominenten Unterzeichnerinnen des offenen Briefs gegen Cancel Culture im Harper's Magazine einzuordnen. Rowling wird hier als Beispiel für die Bandbreite der Unterzeichner genannt.

Unter Pfarrerstöchtern
🗣 Johanna Haberer referenziert bei ⏱ 00:37:43
„Wir haben es ja schon mal erwähnt, dass dieses Bild zum Beispiel von der Harry Potter Erzählung, du bist unverwundbar, weil du das Kind der Liebe bist und weil die Liebe dich beschützt.“

Johanna Haberer zieht eine Parallele zwischen dem Segensspruch für Josef – der über die Mauer hinauswächst und durch die Liebe seiner Mutter Rahel Kraft erhält – und dem zentralen Motiv der Harry-Potter-Reihe, dass die Liebe der Mutter das Kind unverwundbar macht. Sie nutzt die Referenz, um das archaische biblische Bild für heutige Hörer greifbar zu machen.

Unter Pfarrerstöchtern
🗣 Johanna Haberer erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:03:03
„Es ist ja nicht so wie bei Voldemort, dass er sich irgendwie ein Leib sucht. Also der Mose ist ja nicht willenlos, sondern es geht eher darum, dass er die Wirkung hat, die der Jahwe auch auf den Mose hat, nämlich diese Mischung von Ehrfurcht und furchtbarer Furcht.“

Johanna Haberer zieht einen Vergleich zu Voldemort aus Harry Potter, um zu erklären, wie das Verhältnis zwischen Gott und Mose zu verstehen ist. Anders als Voldemort, der sich einen fremden Körper aneignet, bleibt Mose ein eigenständig handelnder Mensch – er wird nicht willenlos besessen, sondern strahlt göttliche Autorität aus.

Unter Pfarrerstöchtern
🗣 Johanna Haberer referenziert bei ⏱ 00:26:33
„Und dieser ähnliche Mythos, glaube ich, ist auch ein bisschen, was davon macht, die Faszination für unsere Kinder und die Jugendlichen, dieser Harry Potter Figur. Weil die Tiere sind magische Wesen. Und jeder hat ja sein eigenes Tier und jeder hat auch sein eigenes Schutztier. Im Extremen sieht ja dann der Harry Potter den Hirsch, der er dann aber auch selber ist.“

Johanna Haberer greift das Thema der magischen Mensch-Tier-Verbindung auf und sieht in Harry Potters Patronus-Motiv – jeder Zauberer hat ein eigenes Schutztier – eine moderne Fortschreibung uralter Archetypen. Sie verbindet dies mit Jungs Psychologie und der Idee, dass Menschen ihr inneres Tier entdecken müssen, was wiederum auf die Bileam-Geschichte und die Anthropologin Martin zurückverweist.

ZEIT Verbrechen
🗣 Sabine Rückert erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:04:09
„So wie die Erfinderin von Harry Potter eine, die erstmal nicht ernst genommen worden ist und die erstmal überhaupt jemanden finden musste, der ihre Krimis gut findet.“

Sabine Rückert zieht einen Vergleich zwischen Rita Falk und J. K. Rowling: Beide seien Spätberufene gewesen, die zunächst keinen Verlag fanden, der an sie glaubte, und dann zu Millionenerfolgen wurden. Harry Potter dient hier als Referenzpunkt für eine typische Erfolgsgeschichte gegen Widerstände.

Unter Pfarrerstöchtern
🗣 Johanna Haberer erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:09:29
„Ja, das ist ein bisschen wie der Flugzauber mit Flohpulver bei Harry Potter.“

Johanna Haberer vergleicht die Szene, in der der Engel des Herrn in der Opferflamme zum Himmel aufsteigt, humorvoll mit dem Flohpulver-Reisezauber aus Harry Potter. Ein beiläufiger Vergleich, der die Szene für heutige Hörer greifbar machen soll.

Unter Pfarrerstöchtern
🗣 Sabine Rückert erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:38:18
„Das ist auch ein bisschen wie bei Harry Potter, er sammelt jetzt ein. Er sammelt Kraft, wenn man so will.“

Sabine vergleicht Sauls wachsende Kräfte und Gaben mit Harry Potter, der auf seiner Reise ebenfalls Fähigkeiten sammelt

Alles gesagt?
🗣 Kevin Kühnert erwähnt beiläufig bei ⏱ 07:08:50
„Dann kann ich irgendwann den Harry Potter Raum unter der Treppe noch vermieten. Aber früher oder später stoße ich einfach an meine Kapazitätsgrenzen.“

Kevin Kühnert spricht über die Wohnungsknappheit in Berlin und nutzt das Bild von Harry Potters Raum unter der Treppe als Metapher dafür, dass selbst die kleinsten Räume irgendwann vermietet werden, wenn der Wohnraum nicht mit dem Bevölkerungswachstum Schritt hält.

Alles gesagt?
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 00:32:31
„Audio-Kommentar. Christoph Ahmen greift in seine... Bei Harry Potter gibt es ja auch diese unendlich großen Taschen, wo das Buch drin ist.“

Als Christoph Amend das Buch 'Nachtbären' aus seiner Tasche zieht, macht Wegner einen humorvollen Vergleich mit den magisch vergrößerten Taschen aus Harry Potter. Es ist eine beiläufige, humorvolle Referenz ohne inhaltlichen Bezug zum Gesprächsthema.

Unter Pfarrerstöchtern
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:16:05
„Übrigens hat die großartige Philosophin Luna Lovegood es ausgezeichnet auf den Punkt gebracht. »Wissen Sie noch? Die aus Harry Potter?« Als sie sich in einer schwierigen Zeit mit Harry Potter unterhält, sagt sie, »Es ist wichtig, sich nicht einsam zu fühlen. Denn an Voldemorts Stelle würde ich sehr wohl wollen, dass du dich einsam fühlst.«“

In seiner Gerichtsrede zitiert Nawalny die Harry-Potter-Figur Luna Lovegood als «großartige Philosophin» und vergleicht Putins Regime mit Voldemort. Das Zitat über Einsamkeit als Machtinstrument nutzt er, um zu beschreiben, wie das Regime politische Gefangene isoliert.

ZEIT Bühne
🗣 Eva Menasse erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:36:15
„Ja, aber weißt du, das ist ein ganz gutes Beispiel für jemand, dessen Ruf schon sehr beschädigt worden ist. Aber sozusagen in welcher Bevölkerungsgruppe? Ich glaube, dass sich ein Großteil der Harry-Potter-Fans weltweit davon nicht sehr beeindrucken lässt.“

Im Gespräch über Shitstorms und deren Wirkung wird J. K. Rowling als Beispiel genannt. Eva Menasse relativiert den Reputationsschaden und argumentiert, dass die meisten Harry-Potter-Fans sich von den Online-Kontroversen um Rowling nicht beeindrucken lassen – ein Beleg für ihre These, dass Shitstorms oft nur kleine Gruppen betreffen.

Unter Pfarrerstöchtern
🗣 Johanna Haberer referenziert bei ⏱ 00:53:58
„Das ist nicht Harry Potters Zauber. Ja. Mantel. Und sogleich verlässt der Elisha die Rinder und eilt dem Elia nach.“

Als Elia seinen Prophetenmantel über Elisha wirft, vergleicht die Sprecherin das humorvoll mit Harry Potters Tarnumhang. Der beiläufige Verweis dient der Abgrenzung: Der biblische Mantel ist kein magisches Requisit, sondern ein prophetisches Berufungszeichen.

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Ijoma Mangold erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:30:40
„Man merkt es vor allem ja auch in diesen Auseinandersetzungen um die Harry Potter Autorin J. K. Rowling.“

Mangold erwähnt J. K. Rowling im Zusammenhang mit den Debatten um Geschlechtsidentität und den sogenannten TERF-Diskurs. Die Autorin und ihr Werk dienen als Referenzpunkt für die gesellschaftliche Polarisierung, in deren Kontext auch Blutbuch verortet wird.

Lanz & Precht
🗣 Richard David Precht erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:48:06
„Also Slytherin, Gryffindor und so weiter. Also mehr Harry Potter in die Schule. Und dann spielerische Konkurrenz gegeneinander. Nicht unbedingt Besenreiten, aber Theaterwettbewerbe, Kopfrechenwettbewerbe, von mir aus Informatikwettbewerbe.“

Precht beschreibt seine Vision einer Schule, die in Lernhäuser nach dem College-Prinzip unterteilt ist. Als anschauliches Bild für dieses Häuser-System verweist er auf die Hogwarts-Häuser aus Harry Potter – Slytherin, Gryffindor etc. – und fordert spielerische Konkurrenz zwischen den Häusern statt Notentyranei.

Alles gesagt?
🗣 Maria Lorenz-Bokelberg referenziert bei ⏱ 04:49:09
„Ich bin ein Riesenfan von den Filmen und auch dem Universum und mir hat es als junge Frau schon sehr viel gegeben, deswegen fällt es mir wahnsinnig schwer, mich davon loszueisen.“

Maria diskutiert die Schwierigkeit, das Werk von J. K. Rowling von deren transfeindlichen Äußerungen zu trennen

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Lars Weisbrod erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:56:35
„Einerseits könnte das Harry Potter der Klimakids werden, weil es so offensichtlich eine Geschichte darüber ist, wie ökologische Bedingungen und Politik bekämpft werden oder zusammengemixt werden.“

Harry Potter wird nur als Vergleichsgröße herangezogen, um das kulturelle Potenzial von Dune zu beschreiben. So wie Harry Potter eine ganze Generation geprägt hat, könnte Dune laut Ijoma Mangold das prägende Buch für klimabewusste junge Leser werden.

ZEIT Verbrechen
🗣 Sabine Rückert erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:46:17
„So ein bisschen wie bei Harry Potter.“

Daniel Müller vergleicht das amerikanische Wohnheimsystem mit Häusernamen und Zugehörigkeitsgefühl mit der Welt von Harry Potter, um den deutschen Zuhörern das in loco parentis-Prinzip und die Campus-Kultur anschaulich zu machen.

Alles gesagt?
🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 06:16:01
„In der Podcast-Legue steht ein Lego-Schloss. Hogwarts. Und ich dachte, es wäre aus dem Loire-Tal, aber es ist Harry Potters Schloss.“

Florence Gaub verwechselt ein Lego-Schloss im Studio mit einem Loire-Schloss, woraufhin Jochen Wegner aufklärt, dass es Hogwarts aus Harry Potter ist. Eine beiläufige, humorvolle Erwähnung ohne inhaltliche Empfehlung.

Alles gesagt?
🗣 Marie-Agnes Strack-Zimmermann referenziert bei ⏱ 01:24:11
„Also da hat man einen enormen, oder es gibt ja auch die berühmten Erzählungen von Harry Potter, das ja erst angeboten wurde einem Verlag, der es nicht wollte.“

Im Gespräch über die Macht der Verlagsvertreter und darüber, wie schwer es sein kann, ein Buch erfolgreich zu platzieren, wird Harry Potter als berühmtes Beispiel angeführt. Das Werk wurde vielfach abgelehnt, bevor es schließlich zum Welterfolg wurde – ein Beleg dafür, dass selbst die Branchenprofis sich fundamental irren können.

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 00:09:13
„Also es gibt es auch so als Harry Potter Modell, wo man dann den Zug sieht oder das Schloss oder sowas und man kriecht da so ein bisschen gefühlt mit dem Blick so rein und es ist so ganz in so gemütlichen, eigentlich ist es so ein bisschen herbstartig fast, so nett mit Tee zum Lesen.“

Nina Pauer spricht über den Trend der 'Book Nooks' – dekorative 3D-Miniaturwelten fürs Bücherregal. Harry Potter wird mehrfach als beliebtes Motiv genannt, etwa das Zuggleis oder das Schloss. Ijoma Mangold bestätigt den starken Einfluss von Harry Potter als Stilideal bei der jüngeren Generation.

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:04:24
„Was hat das alles vielleicht auch mit dem langen, langen Erbe von Harry Potter zu tun, der ja so eine Art Quellcode allen popkulturellen Erzählens geworden ist“

Harry Potter wird als kultureller Quellcode für Erzählungen wie Maxton Hall beschrieben – das Motiv des Außenseiters, der an eine Elite-Schule kommt

Hotel Matze
🗣 JP Kraemer erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:17:40
„Ich frage mich auch die ganze Zeit, ist diese Harry Potter Decke von euch oder von uns?“

JP Kraemer vergleicht eine auffällige Deckengestaltung im Interviewraum mit der magischen Decke aus Harry Potter. Eine beiläufige kulturelle Referenz während des Gesprächs über Raumdetails.

Fest & Flauschig
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:23:45
„Auch geil, dass die Frau, die sich 80 Fantasiewesen in ihrem Kopf überlegt hat und damit irgendwie reich und berühmt geworden ist, dass sie nicht in der Lage ist, ein kleines bisschen über den Teller reinzuhalten.“

Jan Böhmermann referenziert implizit die Harry-Potter-Reihe, als er J. K. Rowlings transfeindliche Äußerungen gegen die Olympia-Boxerin Imane Khelif kritisiert. Er findet es paradox, dass eine Autorin, die eine ganze Fantasiewelt erschaffen hat, in der realen Welt nicht über ihren eigenen Horizont hinausdenken kann.

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Lars Weisbrod erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:46:53
„Ich würde aber sagen, wenn jemand diesen Roman liest und sich um Kinder kümmern so vorstellt, wie das da passiert, dann würde ich warnen, dass das wenig mit dem echten Leben zu tun hat. Ungefähr so wenig, wie das echte Leben mit Disney, Prinzessinnenfilmen oder Harry Potter oder so zu tun hat.“

Lars Weisbrod nutzt Harry Potter als Vergleichsmaßstab für die Realitätsferne von Caroline Wahls Care-Arbeit-Darstellung. Er argumentiert, dass die Darstellung des Sich-Kümmerns in 22 Bahnen genauso wenig mit echtem Elternsein zu tun hat wie Fantasy-Welten mit der Realität.

Alles gesagt?
🗣 Cornelia Funke empfiehlt aktiv bei ⏱ 04:32:58

Das gibt es nicht mehr. Seit Potter – hat die Erwartungen verändert

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 01:03:38
„wenn wir uns in diesen Welten der alten Institutionen der Dark Academia bewegen, sei es jetzt Dan Brown, Hogwarts oder Maxon Hall“

Harry Potter als Beispiel für Dark-Academia-Faszination mit alten Institutionen und Regelwerken, parallel zum Vatikan.

Unter Pfarrerstöchtern
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:06:04
„Das ist ein bisschen so wie Harry Potter. Wo die auch am Anfang Leute da Quatsch machen mit ihrer Zauberkraft, weil sie sie nicht im Griff haben.“

Sabine Rückert zieht einen Vergleich zwischen dem jungen Jesus im Kindheitsevangelium und den Zauberschülern bei Harry Potter: Beide verfügen über mächtige Kräfte, die sie anfangs nicht kontrollieren können und die für Chaos sorgen.

Alles gesagt?
🗣 Heidi Reichinnek referenziert bei ⏱ 02:49:09
„Also ich bin ja mit Harry Potter groß geworden und bin immer noch großer Harry Potter Fan, auch wenn ich die Position von J. K. Rowling hochproblematisch finde und mich das sehr frustrierte und ich deswegen dieses Franchise auch nicht mehr unterstütze. Aber die Bücher haben natürlich trotzdem irgendwie genau wie für viele andere für mich noch so einen besonderen Platz.“

Heidi Reichinnek nennt Harry Potter als prägendes Buch ihrer Kindheit, ringt aber sichtbar mit dem Dilemma, das Werk zu lieben und gleichzeitig die politischen Positionen der Autorin abzulehnen. Sie erklärt, dass sie das Franchise finanziell nicht mehr unterstützt, die Bücher aber einen besonderen Platz behalten.

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 01:21:00
„Wir hatten ja mal Folgen über diese Sexiness von alten Bildungseinrichtungen und so. Also gerade alteuropäischen Bildungseinrichtungen, da geht es viel, also Harry Potter, aber auch so diese ganzen Romane, die dann so in Oxford spielen und sowas.“

Nina Pauer argumentiert, warum Hamburg als Popkultur-Ort zurückkehren könnte. Sie verweist auf die literarische Faszination für alte europäische Bildungsinstitutionen und nennt Harry Potter als prominentes Beispiel für diesen Reiz des Altgewachsenen.

Hotel Matze
🗣 Marcant erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:35:35
„Ich habe auch, keine Ahnung, ich habe Harry Potter gelesen und irgendein Geschichtsbuch von 1930 gefühlt. Und habe mich schon immer damit ganz gut befasst und habe gut auch zur NS-Geschichte relativ viel Wissen gehabt, würde ich sagen.“

Marcant erklärt, woher seine Fähigkeit kommt, rechtsextreme Codes auf TikTok zu erkennen. Er beschreibt sich als geschichtlich interessierten Jugendlichen, der parallel Harry Potter und Geschichtsbücher gelesen hat — das habe ihm geholfen, NS-Symbolik wie das Eiserne Kreuz im NSDAP-Adler oder die '88' sofort zu identifizieren.

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