Bowling for Columbine
Michael Moore · 2002
„Sind wir verrückt nach Waffen, oder einfach nur verrückt?“ … Mit lakonischem Zynismus und beißendem Witz geht Regisseur Michael Moore, ausgehend vom Columbine Highschool Massaker im April 1999, auf eine wahnwitzige Reise in das Herz Amerikas. Er porträtiert mit bewegender Emotionalität und mitunter feuilletonistischen Volten voll absurder Komik eine Nation zwischen Waffenfetischismus und angstbesetzter Paranoia. Ein Volk mit dem Colt im Anschlag für die permanente Selbstverteidigung.
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„Aber als ich es gelesen habe, dachte ich schon, okay, das war schon diese Zeit von Bowling for Columbine und im Fahrwasser dieser Dokuwelle Ende der 90er Jahre oder Anfang der Nullerjahre.“
Im Zusammenhang mit dem Tod von Morgan Spurlock erwähnt Jan Böhmermann Bowling for Columbine als Teil derselben Dokumentarfilm-Bewegung der frühen 2000er Jahre. Er sieht Super Size Me im direkten Fahrwasser dieser einflussreichen Doku-Welle.
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