Der Fall Weimer - Das Ende der politischen Glaubwürdigkeit
Cicero
Wolfram Weimer
Der Artikel berichtet über die Ernennung von Wolfram Weimer zum neuen Kulturstaatsminister unter Bundeskanzler Friedrich Merz. Weimer ist ein Publizist und Chefredakteur mit konservativer Ausrichtung, der zuvor als Herausgeber des politischen Magazins Cicero tätig war. Die Ernennung markiert eine Verschiebung in der Kulturpolitik der Bundesregierung nach rechts.
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Erwähnungen (3)
„Christoph Schwennecke, der ist vom, ist der nicht von Cicero darüber gewechselt? Das ist aber ein Aufstieg, oder? Er hat eine ganze Zeit lang irgendwie den Cicero veranstaltet und hat da mitgemacht.“
Jan Böhmermann spricht über den neuen Chefredakteur von T-Online, Christoph Schwennecke, der zuvor das politische Magazin Cicero geleitet hat. Er ordnet den Wechsel politisch ein und bemerkt einen konservativen Rechtsschwung bei T-Online seitdem.
„Und dann sitzt du dann neben einem vom Cicero, neben Melanie Amanns Stellvertreterin dann, keine Ahnung, nicht Melanie Amann, geht auch nicht zum Presseclub.“
Im Presseclub-Szenario erwähnt Böhmermann das Politikmagazin Cicero beiläufig als typische Herkunft eines Presseclub-Gastes, neben dem Olli Schulz als Bauchmensch sitzen würde.
„Ich bin ganz alter Cicero-Leser und Cicero... Spitzeroa-Abonnent. Und als Dr. Wolfram Weimer da nicht mehr die Hand drauf hatte, sondern das übergeben hat an irgendwen anders, habe ich mich als Abonnent abgemeldet, weil da war es nicht mehr so gut.“
Jan Böhmermann outet sich als langjähriger Leser und Abonnent des politischen Magazins Cicero, das von Wolfram Weimer gegründet wurde. Er betont, dass er nach Weimers Abgang das Abo gekündigt habe, weil die Qualität nachgelassen habe. Die Erwähnung fällt im Kontext der Diskussion über Kulturstaatsminister Wolfram Weimer und dessen Vorgeschichte als Medienmann.
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