Wir kommen aus einer Bifi-Familie
Jan Böhmermann, Olli Schulz
Eine Folge mit maximaler Nullbock-Energie: Dreiviertelstunde Anlaufzeit, verlorene Notizen und ein unrasierter Fernsehbart. Zwischen der gegenseitigen Erschöpfung entspinnt sich ein überraschend offenes Gespräch über Einschaltquoten — vom Start bei ZDF Neo 2013 mit dem Ziel von 0,2 Prozent bis heute — und die Frage, wer eigentlich wem den Teppich ausgerollt hat.
„Das darf niemand erfahren, damit ich mein Image als Independent Alternative Künstler nicht beschädigt bekomme. Aber was leider, das läuft leider extrem gut. Es gucken leider extrem viele Leute.“
Erwähnte Medien (22)
Lass dich überraschen (Die Rudi Carrell Show)
Rudi Carrell · 1965
Die Rudi Carrell Show war die erste Fernsehshow-Reihe von Rudi Carrell. Jede Ausgabe spielte in einer einzigen Dekoration, die ein Thema darstellte, beispielsweise Bahnhof oder Marktplatz.
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:04:31 „Rudi Carell, lass dich überraschen, die Rudi Carell Show. Ich fand Rudi Carell immer geil. Leider hat es mir als Kind nicht erschlossen, dass es, glaube ich, ein ziemlicher Grabscher war, was man so hört.“
Jan Böhmermann erzählt von seinem prägenden Fernseherlebnis als Kind in Bremen. Die Rudi Carrell Show war für ihn der Auslöser, selbst ins Fernsehen zu wollen. Er verbindet die Sendung mit dem Stolz auf den Heimatsender Radio Bremen, der immer gute Komiker hatte.
Herzblatt
· 1969
Paul, genannt „Männchen“, lebt mit seiner Tochter, genannt „Herzblatt“, zusammen, die er nach dem Tod seiner Frau allein großgezogen hat. Den Anleitungen eines Buches von Dr. Seebauer gemäß hat er Herzblatt beigebracht, ihrem Körper nicht schamhaft gegenüberzustehen. Auch die Nacktheit eines Menschen ist normal, hat Herzblatt schon in jungen Jahren erfahren. Dies führte bei ihr zu einer Fixierung auf den Vater, der ihr Vater, Mutter, Freund und Spielgefährte zugleich ist.
🗣 Olli Schulz zitiert daraus bei ⏱ 00:06:11 „Ich habe eigentlich gesagt, nie gerne Rudi Karay geguckt, außer das Herzblatt eine Zeit lang, weil das irgendwie automatisch immer lief.“
Als Gegenpol zu Böhmermanns Rudi-Carrell-Begeisterung erwähnt Olli Schulz, dass er als einzige Carrell-Sendung Herzblatt geschaut habe — allerdings eher beiläufig, weil es im Fernsehen einfach nebenbei lief. Er bezeichnet es als die erste Couple-Dating-Sendung.
Building the Band
· 2025
Building the Band ist eine Netflix-Talentshow, die vom Backstreet-Boys-Mitglied AJ McLean moderiert wird. Das Format basiert auf dem klassischen Star-Search-Prinzip und zeigt, wie Streaming-Plattformen zunehmend auf bewährte TV-Show-Formate setzen. Die Serie dokumentiert die Zusammensetzung und Updates verschiedener Bands und veranschaulicht Netflixs Strategie, traditionelle Unterhaltungsformate in das Streaming-Zeitalter zu überführen.
🗣 Jan Böhmermann zitiert daraus bei ⏱ 00:22:41 „AJ McLean von den Backstreet Boys übernimmt die Moderation für den Building the Band. Also es gibt Star Search, wird jetzt bei Netflix gemacht. Also im Grunde genommen fährt Netflix in Amerika zumindest die RTL 2 Strategie.“
Im Gespräch über die Mega-Streaming-Kooperation zwischen Netflix und Spotify erwähnt Böhmermann die neue Netflix-Talentshow Building the Band als Beispiel dafür, dass Netflix zunehmend auf klassische TV-Show-Formate setzt — moderiert von AJ McLean der Backstreet Boys.
Closer
Nine Inch Nails
Nine Inch Nails (engl. für „Neun-Zoll-Nägel“, abgekürzt NIИ) wurde 1988 in Cleveland, Ohio, von Trent Reznor gegründet – nicht als herkömmliche Band, sondern als Musikprojekt, das ausschließlich der Realisierung seiner musikalischen Ideen dient. Im Studio sind weitere Musiker und Tontechniker lediglich als Assistenten gefragt, da Reznor die meisten Instrumente selbst einspielt.
🗣 Olli Schulz zitiert daraus bei ⏱ 00:25:32 „Kommt vielleicht sogar noch ein bisschen aus so einer Technowelt mit Front 2 for 2. Da ist das damals alles so entstanden, Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre, ganz geblieben. Legendär gewesen, deswegen packen wir von Nine Inch Nails auf die Liste. Closer.“
Olli Schulz stellt in seiner Rubrik 'Metal am Sonntag' den Song 'Closer' von Nine Inch Nails vor. Er ordnet die Band in die Industrial-Rock-Szene der 90er ein und beschreibt Trent Reznors Einfluss auf die Musikwelt, nachdem er die Band live in der Uber Arena in Berlin gesehen hat.
Hurt (Cover)
Johnny Cash
Hurt ist ein Rocksong von Trent Reznor, dem Frontmann der Band Nine Inch Nails. Das Stück wurde 2002 auch von Country-Sänger Johnny Cash aufgenommen.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:25:42 „Und die meisten, die jetzt fragen, Nine Inch Nails, werden vielleicht den Song Hurt kennen, der von Johnny Depp, Johnny Cash gesungen wurde, dieses legendäre Video auf einer seiner letzten von Rick Rubin produzierten Platten.“
Olli Schulz verweist auf Johnny Cashs legendäre Cover-Version von 'Hurt' mit dem ikonischen Musikvideo als Brücke, um Nine Inch Nails einem breiteren Publikum näherzubringen.
The Social Network (Soundtrack)
Trent Reznor
Minimalistischer elektronischer Soundtrack mit atmosphärischer, nervöser Ästhetik. Die Komposition verbindet subtile digitale Klänge mit spannungsgeladenen Arrangements und wurde zum Standard für modernes Thriller-Film-Scoring. Ein Wendepunkt in der Filmmusik, der experimentelle, stilisierte Scores in großbudgetierten Produktionen etablierte.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:26:57 „Dann hat er sich aber irgendwann von dieser harten Musik auch abgewandt, hat Soundtracks gemacht, hat für Social Network den Oscar, glaube ich, gekriegt. Für den Soundtrack von Social Network. David Fincher hat den Film gemacht.“
Olli Schulz beschreibt Trent Reznors Karrierewandel vom Industrial-Rock-Musiker zum Oscar-prämierten Filmkomponisten. Der Soundtrack zu 'The Social Network' markiert diesen Übergang.
The Social Network
David Fincher · 2010
Harvard Student Mark Zuckerberg ist alles andere als sozial: der schüchterne, außergewöhnlich intelligente Computernerd hat außer seinem Kommilitonen Eduardo Saverin wenig Freunde und keinerlei Erfolg bei der Frauenwelt. Als Mark sich eines einsamen Herbstabends an seinen Computer setzt und beginnt sich in die Netzwerke seiner Universität zu hacken und Informationen über die weiblichen Studentinnen ins Netz zu stellen, weiß er selbst noch nicht, dass er etwas begonnen hat, was später als Interne...
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:26:57 „Dann hat er sich aber irgendwann von dieser harten Musik auch abgewandt, hat Soundtracks gemacht, hat für Social Network den Oscar, glaube ich, gekriegt. Für den Soundtrack von Social Network. David Fincher hat den Film gemacht. Richtig, mit Jesse Heisenberg in der Hauptrolle, glaube ich, der da Star wurde.“
Olli Schulz erzählt über Trent Reznors Karriere jenseits von Nine Inch Nails und erwähnt dabei den Film The Social Network als wichtiges Werk, für dessen Soundtrack Reznor den Oscar gewann. Der Film selbst wird als eigenständiges Werk mit Regisseur David Fincher und Hauptdarsteller Jesse Eisenberg benannt.
The Sopranos
David Chase · 1999
Der Mafiaboss Tony Soprano aus New Jersey hat mit persönlichen und beruflichen Problemen zu kämpfen, die sich auf seine psychische Verfassung auswirken und ihn dazu bringen, sich in psychotherapeutische Behandlung zu begeben.
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:32:20 „Ich wollte auf diese HBO-Serie, David Chase in so Sopranos, zweiteilige Serie über die Arbeit des Machers der Sopranos und über das ganze, der ganze Cast kommt nochmal zu Wort. Reden über James Gandolfini, der vor ungefähr zehn Jahren gestorben ist, der Hauptdarsteller.“
Die Sopranos werden als Referenz erwähnt im Zusammenhang mit einer Doku über die Serie und ihren Macher David Chase. Olli Schulz wollte diese HBO-Doku sehen, konnte aber wegen seiner Sky-Sperre nicht darauf zugreifen.
Sopranos-Dokumentation (zweiteilig)
· 2024
Zweiteilige HBO-Dokumentation über die Entstehung der kultigen Serie The Sopranos und ihren Schöpfer David Chase. Der komplette Cast reflektiert über die Arbeit hinter der Serie und würdigt James Gandolfini, der über ein Jahrzehnt zuvor verstorben ist.
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:32:20 „Ich wollte auf diese HBO-Serie, David Chase in so Sopranos, zweiteilige Serie über die Arbeit des Machers der Sopranos und über das ganze, der ganze Cast kommt nochmal zu Wort. Reden über James Gandolfini, der vor ungefähr zehn Jahren gestorben ist.“
Olli Schulz wollte unbedingt eine zweiteilige HBO-Dokumentation über David Chase und die Entstehung der Sopranos sehen, bei der der gesamte Cast zu Wort kommt. Wegen seiner Sky-Sperre musste er auf seinen Kontakt 'Bifi Mike' zurückgreifen, um die Doku zu bekommen.
Trainwreck: Astroworld
· 2025
Anhand von exklusiven Interviews mit Überlebenden, Rettungskräften und Festival-Personal beleuchtet diese Dokumentation die Astroworld-Tragödie von 2021 und ihre Folgen.
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:40:05 „Gestern Abend habe ich auf Netflix die Travis Scott Doku Trainwreck. Das ist eine Serie über diesen wirklich schrecklichen Vorfall, bei dem zehn Menschen gestorben sind von Travis Scott, diesem Hip-Hopper in Houston, in seiner Heimatstadt Astroworld.“
Olli Schulz erzählt eindringlich von der Netflix-Doku über die Astroworld-Tragödie, bei der zehn Menschen starben. Die Doku hat ihn emotional stark beschäftigt, besonders die Szenen, in denen Menschen vergeblich versuchen, das Konzert stoppen zu lassen, während Travis Scott weiterspielt.
Trainwreck: Kreuzfahrtschiff-Episode
· 2022
Woodstock 1969 war der Inbegriff von Musik und Frieden. Doch dessen Revival von 1999 ging mit Raserei, Randale und großem Unheil einher. Was ist hier nur schiefgelaufen?
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:41:38 „Und davor habe ich dann noch gesehen, die Geschichte über dieses Kreuzfahrtschiff, bei dem dann irgendwie die Toiletten nicht mehr funktioniert haben, wo dann die ganze Elektronik durch einen Brand kaputt gegangen ist und die alle irgendwie über die Reling scheißen mussten.“
Olli Schulz beschreibt eine weitere Episode der Netflix-Reihe 'Trainwreck' über ein Kreuzfahrtschiff, auf dem nach einem Brand die Sanitäranlagen ausfielen. Er findet die Fallhöhe zwischen der tragischen Travis-Scott-Geschichte und dieser eher komischen Episode merkwürdig, empfiehlt sie aber als unterhaltsam.
The Mandalorian
· 2019
The Mandalorian, auch Star Wars: The Mandalorian, ist eine US-amerikanische Space-Western-Serie des Autors und Produzenten Jon Favreau, die seit dem 12. November 2019 auf dem Streaming-Portal Disney+ verfügbar ist. Es ist die erste Realserie im fiktiven Star-Wars-Universum. Die Hauptrolle des Mandalorianers Din Djarin spielt Pedro Pascal. Die Serie ist in ausgewählten Ländern in mehreren Sprachen verfügbar, dabei auch mit deutscher Synchronisation und Untertiteln.
🗣 Jan Böhmermann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:43:10 „Ja, aber für Mandalorian hab ich's benutzt und dann hab ich, ab und zu guckst du mal so einen Pixar-Film.“
Jan Böhmermann nennt 'The Mandalorian' als Hauptgrund, warum er Disney Plus abonniert hat. Die Serie wird nur kurz als Rechtfertigung für das Abo erwähnt, nicht inhaltlich besprochen.
No Bull
AC/DC · 1996
Das AC/DC Konzert "No Bull" im Rahmen der "Ballbreaker-Tour" fand am 10.07.1996 in der Madrider Stierkampfarena "De Toros De Las Ventas" statt. Regie führte auch hier David Mallet, der sich schon für den Konzertfilm "AC/DC - Live at Donington" verantwortlich zeichnete. 20 Songs präsentieren die Kultrocker in der Besetzung Angus Young (Lead Gitarre), Malcolm Young (Gitarre), Brian Johnson (Gesang), Cliff Williams (Bass) und Phil Rudd (Schlagzeug).
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:46:29 „Wenn du die Mediathek von ARD, die von ZDF und dann noch die von Arte und die von Dreisat, wo übrigens gerade No Bull, der Konzertfilm von ACDC von 96, wenn du diese vier Dinger dir auf dein Handy schaffst, dann hast du schon eine Menge Auswahl.“
Olli Schulz erwähnt beiläufig den AC/DC-Konzertfilm 'No Bull' von 1996, der gerade auf 3sat verfügbar ist, als Beispiel dafür, dass die öffentlich-rechtlichen Mediatheken ein starkes Angebot haben und man eigentlich keine kostenpflichtigen Streamingdienste braucht.
The Robe
Wonder Horse
Der Eisner-Award (auch Will Eisner Comic Industry Award) ist eine der wichtigsten amerikanischen Auszeichnungen für Comic-Schaffende. Der Namensgeber des Preises, Will Eisner, war bis zu seinem Tod 2005 regelmäßiger Teilnehmer an der Zeremonie. Der Vorgänger der Eisner-Awards waren die von 1985 bis 1987 vergebenen Kirby Awards. Die Kirby-Awards wurden gesponsert vom Amazing Heroes Magazin und organisiert von Dave Olbrich.
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:48:27 „Der Song The Robe erinnert mich an eine 80er Jahre Hymne, die nie geschrieben wurde. Und mit dem Song beginne ich momentan meine Tage. Und Wonder Horse kann ich euch nur empfehlen. Geile Band.“
Olli Schulz gibt einen enthusiastischen Musiktipp. Die Band Wonder Horse wurde ihm von der Hörerschaft empfohlen. Er beschreibt den Song als eine 80er-Jahre-Hymne, die nie geschrieben wurde, und beginnt damit seine Tage.
Berlin Sounds Talk (Folge mit Blixa Bargeld)
Anja Reschke
Anja Reschke interviewt den Künstler und Musiker Blixa Bargeld in der ARD-Mediathek-Serie Berlin Sounds Talk. Das Gespräch widmet sich der langjährigen Karriere des Einstürzende-Neubauten-Frontmanns und dessen künstlerischen Werdegang in Berlin. Ein faszinierendes Porträt eines einflussreichen Musikers, das Einblicke in sein kreatives Schaffen und seine Perspektiven bietet.
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:48:46 „Außerdem ein Berliner Künstler, der seit vielen, vielen Jahren unterwegs ist und dabei ist mir neulich ins Auge gesprungen, als ich zufällig Anja Kaspari in einer neuen Interview Berlin Sounds Talk Sendung gesehen habe, auch in der ARD Mediathek übrigens, wo sie Blexa Bargeld interviewt hat.“
Olli Schulz empfiehlt ein Interview aus der ARD-Mediathek-Reihe Berlin Sounds, in dem Anja Reschke Blixa Bargeld interviewt. Er findet den Einstürzende-Neubauten-Frontmann faszinierend und hätte dem Gespräch gerne noch länger zugehört.
Helden (Heroes) (Cover-Version)
Blixa Bargeld & Nico Weidemann
Blixa Bargeld und Nico Weidemann haben David Bowies Klassiker "Heroes" als minimalistisches Akustik-Cover aufgenommen. Die Version besticht durch die reduzierte Besetzung mit nur Gesang und Klavier, was dem Song eine intime Qualität verleiht. Diese Interpretation zeigt die zeitlose Schönheit des Originals in neuem Gewand.
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:50:30 „Mit dem hat er zusammen eine David Bowie-Platte aufgemacht und singt Helden, also Heroes, nur mit Nico Weidemann am Klavier singen die zusammen, beziehungsweise singt Blixer Bargeld von David Bowie. Helden, die Version, packen wir mal rauf.“
Olli Schulz erzählt, dass Blixa Bargeld zusammen mit Nico Weidemann eine Cover-Version von David Bowies Heroes aufgenommen hat, nur mit Klavier. Er setzt den Song auf die Playlist der Sendung.
Alles wieder offen
Einstürzende Neubauten
Einstürzende Neubauten ist eine deutsche Band, die einem experimentellen Musikstil nachgeht. Die Berliner Band wurde 1980 von Blixa Bargeld, N. U. Unruh (bürgerlich Andrew Chudy), Gudrun Gut, Bettina Köster und Beate Bartel gegründet; letztere spielten seit Mai 1979 bei Mania D. Die Besetzung fluktuierte anfangs und konsolidierte sich 1981 personell um Bargeld, Unruh, die von der Hamburger Band Abwärts hinzugekommenen FM Einheit und Mark Chung sowie den 15-jährigen Berliner Underground-Star Alexander Hacke alias Alexander von Borsig.
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:51:42 „Und einen älteren Song, den ich textlich so stark finde, von den Neubauten und zwar Alles wieder offen, würde ich auch gerne noch auf die Liste packen.“
Olli Schulz empfiehlt neben der Bowie-Cover-Version auch einen älteren Song der Einstürzenden Neubauten, den er textlich besonders stark findet.
16 Jahre blondes Haar
Blond
Siebzehn Jahr, blondes Haar ist ein Lied des österreichischen Sängers Udo Jürgens aus dem Jahr 1965 zu einem Text von Thomas Hörbiger. Jürgens produzierte den Song selbst. Das Lied, das wiederholt gecovert wurde, handelt von einem Mann, erzählt in der Ich-Perspektive, der im Großstadtgetriebe ein 17-jähriges Mädchen erblickt, in das er sich verliebt. Der Song wurde 1965 von Vogue Schallplatten in Deutschland als Singleauskopplung seines Albums Portrait in Musik veröffentlicht.
🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:51:53 „Ich habe zwei Gruppen oder zwei KünstlerInnen, die ich auf die Liste packen würde und zwar einmal die dann doch irgendwie sehr freundliche und befreundete, tolle Band Blond, die ich getroffen habe am Southside Festival. Immer eine gute Idee, Blond zu hören. 16 Jahre blondes Haar würde ich gerne auf die Liste packen.“
Jan Böhmermann empfiehlt den Song '16 Jahre blondes Haar' von der Band Blond, die er am Southside Festival getroffen hat. Er packt ihn auf die Playlist der Sendung.
Gastbeitrag von Wolfram Weimer in der Süddeutschen Zeitung
Wolfram Weimer
Linke wie Rechte wollen die Kunst politisieren, haben sich aber ein denkbar ungeeignetes Objekt ausgesucht. Die Korridore des Sagbaren, Erkundbaren und Darstellbaren gilt es zu weiten, anstatt sie zu verengen, fordert der neue Kulturstaatsminister.
🗣 Jan Böhmermann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:59:59 „Das ist ein klarer Angriff auf den Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, der diese Worte in einem Gastbeitrag in der Süddeutschen Zeitung verwendet hatte.“
Jan Böhmermann spielt einen Welt-TV-Ausschnitt vor, in dem seine Ausstellungs-Pressemitteilung als Angriff auf Kulturstaatsminister Weimar gedeutet wird, weil die Formulierung 'Korridore des Sagbaren' aus einem SZ-Gastbeitrag Weimars stamme.
Porträt über Ulf Poschardt
Philipp Oehmke
Fast täglich haut er Kommentare raus, sein aktuelles Buch steht der Drastik von Trump und Musk in nichts nach. Ist »Welt«-Herausgeber Poschardt zu weit rechts abgebogen? Besuch bei einem Entfesselten.
🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 01:01:26 „Als ich diesen Artikel gelesen habe, wo er Hühnersuppe rührt für den Spiegel von Philipp Oehmken, tolles Porträt im Februar, kann ich allen nur sehr empfehlen. Kleiner Medientipp für den Sommer, das Porträt von Weltherausgeber und ich glaube Punk, der einzige Punker, den es noch gibt, Ulf Poschert, wie er da Hühnersuppe rührend steht an irgendeinem See.“
Jan Böhmermann empfiehlt ein Spiegel-Porträt von Philipp Oehmke über Welt-Herausgeber Ulf Poschardt, das im Februar erschienen ist. Er beschreibt es ironisch-amüsiert und erwähnt, dass sich nach dem Porträt angeblich Moritz von Uslar öffentlich von Poschardt losgesagt habe.
Michel Houellebecq Hörbücher
Christian Berkel · 2015
Sein erster heftig umstrittener Roman, mit dem er bereits zu Weltruhm gelangte und nicht nur in Frankreich die Öffentlichkeit polarisierte: Michel Houellebecq beschreibt die um Liebe reduzierte erotische Kampfzone der modernen Welt. Kaum je hat ein Autor in der französischen Öffentlichkeit ein solches von leidenschaftlichen Diskussionen begleitetes Echo gefunden wie Michel Houellebecq mit seinem ersten Roman. Es wurde in Windeseile zum Kultbuch, rückhaltlos gepriesen und wütend geschmäht.
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:03:53 „Er liest die Michel-Ulbeck-Hörbücher sehr gut ein. Sie ist eine Schauspieler-Koryphäe, die seit vielen Jahren mit ihrer besonderen Erscheinung immer wieder für Furore sorgt.“
Im Rahmen einer humorvollen Wunschliste für Gäste einer Ausstellungseröffnung erwähnt Olli Schulz, dass Christian Berkel die Hörbücher von Michel Houellebecq sehr gut einliest. Es ist eine beiläufige Erwähnung zur Charakterisierung Berkels.
Cicero
Wolfram Weimer
Der Artikel berichtet über die Ernennung von Wolfram Weimer zum neuen Kulturstaatsminister unter Bundeskanzler Friedrich Merz. Weimer ist ein Publizist und Chefredakteur mit konservativer Ausrichtung, der zuvor als Herausgeber des politischen Magazins Cicero tätig war. Die Ernennung markiert eine Verschiebung in der Kulturpolitik der Bundesregierung nach rechts.
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 01:07:54 „Ich bin ganz alter Cicero-Leser und Cicero... Spitzeroa-Abonnent. Und als Dr. Wolfram Weimer da nicht mehr die Hand drauf hatte, sondern das übergeben hat an irgendwen anders, habe ich mich als Abonnent abgemeldet, weil da war es nicht mehr so gut.“
Jan Böhmermann outet sich als langjähriger Leser und Abonnent des politischen Magazins Cicero, das von Wolfram Weimer gegründet wurde. Er betont, dass er nach Weimers Abgang das Abo gekündigt habe, weil die Qualität nachgelassen habe. Die Erwähnung fällt im Kontext der Diskussion über Kulturstaatsminister Wolfram Weimer und dessen Vorgeschichte als Medienmann.