Der Sturm
William Shakespeare
Shakespeares »Der Sturm« ist eine Komödie über Schiffbruch, Magie und menschliche Versöhnung. Die Rolle des Trinculo, eine komische Nebenfigur, symbolisiert in Nina Hoss' Erzählung die Freiheit künstlerischen Experimentierens während ihrer Ausbildung an der Schauspielschule. Das Stück zeigt, wie Schauspieler in dieser Phase noch in unerwartete Rollen schlüpfen durften, bevor sie vom Publikum in bestimmten Charaktertypen festgelegt wurden. Für ihre künstlerische Entwicklung war diese Phase des freien Ausprobierens prägend.
Deine Stimme wird anonym via IP-Hash gespeichert.
Korrektur vorschlagen
Falsche Zuordnung, schlechte Beschreibung, fehlerhafte Erwähnung? Was sollten wir korrigieren?
Erwähnungen (1)
„Ich habe da Sachen gespielt, so Trinkolo und solche Figuren. Erstens ein Mann, zweitens würde mir das heute niemand antragen. Oder vielleicht jetzt dann langsam, aber weil man mich nie so als komische Figur gesehen hat sozusagen.“
Nina Hoss erzählt von ihrer Studienzeit an der Schauspielschule, in der sie sich in verschiedenen Rollen ausprobierte. Trinkolo (Trinculo) ist eine komische Figur aus Shakespeares 'Der Sturm'. Sie betont, dass sie damals die Freiheit hatte, auch unerwartete Rollen zu spielen.
Ähnliche Medien
Hamlet
William Shakespeare
Regisseur Johann Simons inszeniert Shakespeares Hamlet am Schauspielhaus Bochum mit der Schauspielerin Sandra Hüller in der Hauptrolle. Die Produktion gewinnt durch Hüllers internationale Bekanntheit nach ihrer Oscar-Nominierung zusätzliche Aufmerksamkeit. Die Inszenierung tourt mittlerweile über Bochum hinaus und bildet einen Schwerpunkt des Regisseurs in der zeitgenössischen Shakespeare-Interpretation.
Richard III.
William Shakespeare
Shakespeares Tragödie über die Machtergreifung des englischen Königs Richard III. während der Rosenkriege. Das Stück dient häufig als Spiegel für zeitgenössische politische Verhältnisse, wie eine israelische Inszenierung bei den Wiener Festwochen zeigte, die das Klassische nutzte, um subtil über gegenwärtige Konflikte zu reflektieren.
Macbeth
William Shakespeare
Shakespeares Tragödie über den ehrgeizigen schottischen Feldherrn Macbeth, dessen Aufstieg durch düstere Prophezeiungen geprägt ist. Die zentrale Prophezeiung besagt, dass ihn nur jemand besiegen kann, der nicht von einer Frau geboren wurde – ein Rätsel, das sich durch einen Kaiserschnitt löst.
King Lear
William Shakespeare
König Lear dankt seinem Thron ab und verteilt sein Reich unter seinen drei Töchtern, wird jedoch von den beiden älteren hintergangen, während die jüngste verstößen wird. Das Werk entfaltet sich als düstere Tragödie von Machtmissbrauch, Wahnsinn und Familie, die mit dem Verlust aller Beteiligten endet. Shakespeare erforscht hier die Brüchigkeit menschlicher Beziehungen und die katastrophalen Folgen fehlgeleiteter Urteile.