Die neuen Kriege
Herfried Münkler · 2011
Das Zeitalter der zwischenstaatlichen Kriege geht offenbar zu Ende. Aber der Krieg ist keineswegs verschwunden, er hat nur seine Erscheinungsform verändert. In den neuen Kriegen spielen nicht mehr die Staaten die Hauptrolle, sondern Warlords, Söldner und Terroristen. Die Gewalt richtet sich vor allem gegen die Zivilbevölkerung; Hochhäuser werden zu Schlachtfeldern, Fernsehbilder zu Waffen. Herfried Münkler macht die Folgen dieser Entwicklung deutlich.
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Erwähnungen (3)
„Also das Buch heißt ja Die Neuen Kriege. Die Neuen Kriege, ja. Und das war das erste Mal, dass ich sozusagen wieder die Auflage meiner Dissertation erreicht habe.“
Münklers Buch über neue Formen der Kriegführung, das ihm erstmals eine breitere Öffentlichkeit verschaffte
„Wir hatten kürzlich Herr Friedmünkler zu Gast, der, glaube ich, Schrankwände über asymmetrische Kriegsführung gefühlt hat. Und den modernen, den neuen Krieg.“
Jochen Wegner verweist auf Herfried Münkler, der offenbar zuvor Gast im Podcast war, und dessen umfangreiche Arbeiten zur asymmetrischen Kriegsführung. Die Formulierung 'den neuen Krieg' deutet auf Münklers bekanntes Werk 'Die neuen Kriege' hin, das er als Referenz für die Frage nutzt, wann Staaten aufhörten, die einzigen relevanten Kriegsakteure zu sein.
„ich hatte kürzlich Herfried Münkler in der Sendung, der schon 2003 über die sogenannten neuen Kriege gesprochen hat“
Münklers Analyse asymmetrischer Kriege wird als visionär beschrieben, da sie heutige Konfliktformen vorwegnahm
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