Die Reise der Verlorenen
Daniel Kehlmann
Die Reise der Verlorenen ist ein Schauspiel von Daniel Kehlmann über die St. Louis, ein Schiff mit fast tausend jüdischen Flüchtlingen während der NS-Zeit. Das Stück basiert auf einer wahren Geschichte und zeigt die verzweifelte Suche dieser Menschen nach Zuflucht, während sie von verschiedenen Ländern abgewiesen wurden. Es behandelt ein wichtiges Kapitel der Flucht und Verfolgung während des Holocausts.
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„Sie haben ja ein Jahr später, glaube ich, war das, ein Stück geschrieben, die Reise der Verlorenen. Ich habe es, muss ich gestehen, nicht gelesen, aber ich weiß, dass es das gibt. Dass die Irfa dieses Schiffs, eines Schiffs mit, ich glaube, fast tausend Menschen beschreibt, zur Zeit der Nazi-Herrschaft, also Juden, die keinen sicheren Hafen finden.“
Jochen Wegner spricht Daniel Kehlmann auf sein Theaterstück an, das die wahre Geschichte der St. Louis erzählt – eines Schiffes mit fast tausend jüdischen Flüchtlingen während der NS-Zeit. Kehlmann erklärt, dass es ein Auftragswerk des Theaters in der Josefstadt war, initiiert von dessen Direktor Herbert Föttinger, der damit auch eine Verbindung zur Familiengeschichte Kehlmanns herstellte.
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